Wie die Gemeinde Bottmingen mitteilt, sind aktuell auch in diesem Frühling wieder die Walliser Landschafe und Schwarzhalsziegen auf der Weidefläche am Birs.
Weiherschloss in Bottmingen, 13. Jhd; Als eines der wenigen Wasserschlösser der Schweiz bewahrt es trotz der Barockisierung den mittelarlterlichen Charakter einer Wasserburg.
Weiherschloss in Bottmingen, 13. Jhd; Als eines der wenigen Wasserschlösser der Schweiz bewahrt es trotz der Barockisierung den mittelarlterlichen Charakter einer Wasserburg. - Nau.ch / Werner Rolli

Die Tiere pflegen diesen Lebensraum auf natürliche und umweltschonende Art. Indem neue Lebensräume für alte Nutztierrassen erschlossen werden, wird mit Hilfe eines geeigneten Weidemanagements die professionelle Pflege des jeweiligen Gebiets durch Beweidung ermöglicht.

Der grosse Vorteil der alten Landrassen liegt in ihrer Robustheit, sie fressen nahezu sämtliche Pflanzenarten wie auch Brennnesseln, Disteln, Dornsträucher oder Neophyten und machen auch vor harten Pflanzenstängeln, braunem Altgras oder gar Rinde nicht halt. Dieses Merkmal macht die Tiere geeignet für den Einsatz zur Landschaftspflege.

So bieten zum Beispiel die abgefressenen Pflanzenstängel einen hervorragenden Brutplatz für Insekten, die sich auf der beweideten Fläche ansiedeln können. Durch den Einsatz der Schafe und Ziegen werden die Artenvielfalt gefördert und Neophyten bekämpft.

Diesen zukunftsweisenden Beitrag an die Natur unterstützt die Gemeinde Bottmingen mit ihrem Weideprojekt unterstützt. Florian Neumann, Inhaber der Firma Naturpflege Neumann, hat seine Tiere im gesamten Baselbiet im Einsatz.

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