Biel BE: Artenvielfalt im Bielersee zeigt ökologische Erholung
Im Bielersee wächst die Vielfalt der Wasserpflanzen – ein Zeichen, dass sich der See ökologisch erholt. Doch Klimawandel und invasive Arten setzen dem See zu.

Der Zustand des Bielersees hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Das zeigen die neusten Untersuchungen des Amtes für Wasser und Abfall von 2025.
Von der sinkenden Nährstoffkonzentration und einer besseren Wasserqualität profitiert auch die Pflanzenwelt: In den vergangenen 20 Jahren hat diese Artenvielfalt zugenommen, sie ist heute doppelt so gross wie in den 1980er-Jahren.
Zudem breiten sich die Wasserpflanzen inzwischen in grössere Tiefen aus – ein weiteres Zeichen, dass sich der See ökologisch erholt. Besonders die starke Zunahme von Armleuchteralgen zeigt, dass sich der Bielersee seinem natürlichen Zustand wieder annähert.
Gleichzeitig steht das Ökosystem vor neuen Herausforderungen.
Der Klimawandel und invasive Arten setzen den Pflanzen und Tieren im Bielersee immer mehr zu. So bedeckt die eingeschleppte Wasserpflanze Nuttalls Wasserpest bereits rund 10 Prozent der untersuchten Seefläche, und auch die invasive Quaggamuschel beeinflusst das Ökosystem. Deshalb wird der Zustand des Bielersees weiterhin sorgfältig überwacht.
Die Untersuchungen des Amtes für Wasser und Abfall liefern wichtige Hinweise, um den ökologischen Zustand des Sees zu beurteilen.







