Digital Days machen digitale Themen in Biel erlebbar
Vom 17. Oktober bis 21. November 2026 laden Berner Fachhochschule, Stadtbibliothek und Stadt Biel BE zu kostenlosen Workshops rund um künstliche Intelligenz.

Vom 17. Oktober bis 21. November 2026 laden die Berner Fachhochschule, die Stadtbibliothek Biel und die Stadt Biel zu den Digital Days 2026 ein. Während mehrerer Wochen erwartet die Bevölkerung ein vielfältiges und zweisprachiges Programm mit Workshops, Filmvorführungen, Diskussionen, Mitmachformaten sowie einer Fachkonferenz rund um digitale Innovationen, künstliche Intelligenz und digitale Teilhabe. Die Veranstaltungen wie auch die Fachkonferenz sind kostenlos und offen für alle.
Digitale Technologien prägen unseren Alltag immer stärker. Doch wie können wir sie bewusst, sicher und selbstbestimmt nutzen? Wie funktioniert künstliche Intelligenz, welche Chancen eröffnet sie und welche Fragen wirft sie auf? Die Digital Days schaffen Raum für Orientierung, Austausch und praktische Erfahrungen.
Das Programm richtet sich an Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. Ob konkrete Unterstützung im Umgang mit digitalen Geräten, ein vertiefter Blick auf künstliche Intelligenz oder die Diskussion gesellschaftlicher Entwicklungen: Die Digital Days machen die digitale Welt verständlich und zugänglich.
Vom Wikipedia-Workshop bis zur Diskussion über KI-Gefährten
Den Auftakt macht am 17. Oktober der Workshop «Biel sichtbar machen – Wikipedia-Workshop». Gemeinsam mit der Initiative Noircir Wikipédia und dem Historiker und Bibliothekar Diego Hättenschwiler entstehen neue Wikipedia-Beiträge zu Bieler Geschichte, Kultur und Persönlichkeiten. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, wie sich künstliche Intelligenz und das weltweit grösste Online-Lexikon gegenseitig beeinflussen.
Ein zentrales Anliegen der Digital Days ist die Förderung digitaler Kompetenzen im Alltag. Der zweisprachige Helpdesk bietet an mehreren Terminen individuelle Unterstützung bei Fragen zu Smartphone, Tablet oder Laptop. Ergänzend dazu zeigt der Workshop «KI für den Alltag 60+», wie ältere Menschen künstliche Intelligenz nutzen können, um Informationen zu finden, Texte zu verstehen oder Gespräche mit Behörden und Gesundheitsfachpersonen vorzubereiten.
Auch Familien kommen auf ihre Kosten: Im Workshop «Mit Kindern über KI und Computer sprechen» erhalten Eltern, Grosseltern und andere Bezugspersonen praktische Anregungen, um digitale Themen mit Kindern zwischen drei und sieben Jahren altersgerecht zu thematisieren.
Einen gesellschaftlichen Blick auf künstliche Intelligenz wirft die Veranstaltung «KI-Gefährten: Nähe auf Knopfdruck?». Ausgehend vom Kurzfilm «Rachels Don't Run» diskutieren Fachpersonen und Publikum, wie KI-gestützte Gesprächspartner Beziehungen, Einsamkeit und den Umgang mit persönlichen Daten verändern können.
Tag der digitalen Inklusion bildet den Abschluss
Den Abschluss der Digital Days bildet am 21. November der Tag der digitalen Inklusion. Im Zentrum steht die Frage, wie digitale Angebote für alle Menschen zugänglich gestaltet werden können. Am Vormittag lädt Bettina Wegenast zu einem generationenübergreifenden Gaming-Angebot ein, das einfache Zugänge zu Videospielen schafft und den sozialen Aspekt des Spielens in den Vordergrund stellt.
Am Nachmittag folgt mit «VOLL AUF DIE 12» ein besonderes Beteiligungsformat. Zwölf Personen, davon sechs aus dem Publikum, entwickeln gemeinsam innerhalb von 90 Minuten konkrete Lösungsansätze für die Frage, wie digitale Dienstleistungen gestaltet werden können, damit sie möglichst allen Menschen offenstehen. Das Publikum wird aktiv in den Prozess einbezogen.
Um allen einen einfachen Zugang zu ermöglichen, finden die Veranstaltungen in der Stadtbibliothek Biel statt, die zentral gelegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist.
Fachveranstaltung für Smart Cities
Für Fachpersonen findet am 16. November 2026 der Swiss Smart City and Smart Citizen Day 2026 im Kongresshaus Biel statt. Die Konferenz bringt Vertreterinnen und Vertreter aus Städten, Gemeinden, Unternehmen und Forschung zusammen und widmet sich Fragen der Partizipation, Co-Creation und Innovation für intelligentere Städte und Gemeinden.








