Schweizer Beschäftigte sehen sich für digitalen Wandel gerüstet
Die Beschäftigten in der Schweiz fühlen sich laut dem 14. Schweizer HR-Barometer 2026 mehrheitlich gut für den digitalen Wandel gerüstet. Gleichzeitig sehen sie Risiken durch die Automatisierung, künstliche Intelligenz und steigende Arbeitsplatzunsicherheit.

Sieben von zehn Befragten schätzen ihre übertragbaren Kompetenzen als «ausgeprägt» ein, wie die Hochschule Luzern (HSLU) am Donnerstag in einem Communiqué mitteilte. 62 Prozent entwickeln ihre Fähigkeiten aktiv weiter. Das Vertrauen in die eigenen digitalen Fähigkeiten sei gegenüber 2020 jedoch leicht zurückgegangen, wird die Mitherausgeberin der Studie in der Mitteilung zitiert.
Elf Prozent befürchten, wegen neuer Technologien oder künstlicher Intelligenz (KI) ihren Arbeitsplatz zu verlieren. 23 Prozent halten es für «wahrscheinlich», dass einzelne ihrer Aufgaben automatisiert werden. Und: 36 Prozent befürchten, dass die Automatisierung die Arbeitslosigkeit insgesamt erhöhen könnte.
Rund ein Drittel erlebt digitale Technologien wie KI und Automatisierung vor allem als «entlastend». Fast die Hälfte ist im Arbeitsalltag auf zuverlässig funktionierende digitale Systeme wie E-Mail oder Cloud-Systeme angewiesen.
Das Schweizer HR-Barometer erfasst seit 2006, wie Angestellte in der Schweiz ihre Arbeitssituation einschätzen. Die Studie wird von der Universität Luzern in Kooperation mit der Hochschule Luzern herausgegeben.
Die Studie der Hochschule Luzern basiert auf einer Befragung von 1597 Beschäftigten aus der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz. Sie wurde zwischen März und Juni 2026 durchgeführt.






