Wallis weitet Teststrategie in Zermatt und Täsch aus

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    Bern,

    Der Kanton Wallis weitet seine Teststrategie aus. Ab Mittwoch werden in einem Pilotprojekt Schulkinder der Gemeinden Zermatt und Täsch sowie Mitarbeiter der Zermatter Bergbahnen vier Wochen lang einmal pro Woche mittels PCR-Speicheltests getestet.

    Glarus Corona-Test
    Proben für einen Coronavirus-Nachweis in einem Labor. (Archivbild) - sda

    Der Kanton Wallis weitet seine Teststrategie aus. Ab Mittwoch werden in einem Pilotprojekt Schulkinder der Gemeinden Zermatt und Täsch sowie Mitarbeiter der Zermatter Bergbahnen vier Wochen lang einmal pro Woche mittels PCR-Speicheltests getestet.

    Zudem sollen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von landwirtschaftlichen Betrieben mit Saisonarbeitern und die Kantonspolizei getestet werden, wie der Kanton am Dienstag mitteilte. Nach Abschluss dieser Testreihe will der Kanton die Resultate evaluieren und seine Teststrategie finalisieren.

    Im Rahmen eines ersten Pilotprojekts hatte der Kanton bereits am 17., 18. und 19. März in Zermatt und am 20. März in Täsch die ersten Massentests durchgeführt. Zu diesen Tests waren alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen worden. 1254 Personen wurden getestet, bei 24 Personen sei der Test positiv gewesen (Positivitätsrate von 1,9 Prozent). Alle Betroffenen seien in Isolation gebracht und ihre Kontakte unter Quarantäne gestellt worden.

    Der Bund übernimmt seit dem 15. März die Kosten für alle Schnelltests, auch für die von nicht symptomatischen Personen. Sobald verlässliche Selbsttests in der Schweiz verfügbar sind, sollte jeder fünf kostenlose Tests pro Monat erhalten können.

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