Welche Strassen oder Strässchen sind in fünf Verkehrskorridoren der Region Bern besonders geeignet, künftig den Velo-Alltagsverkehr aufzunehmen? Das hat die Regionalkonferenz Bern-Mittelland (RKBM) untersuchen lassen. Pro Korridor hat sie je eine Planungsstudie in eine öffentliche Mitwirkung gegeben.
Stadt Bern Altstadt Münster
Die Stadt Bern. (Archivbild) - sda

Bis zum 25. Oktober können Gemeinde, Verbände, Parteien, Ämter und Privatpersonen die Pläne einsehen und eine Stellungnahme zu den Studien abgeben. Das teilte die RKBM am Donnerstag mit. Zu finden sind die Pläne auf der RKBM-Internetseite.

Untersucht wurde die Korridore Gürbetal, Wabern-Kehrsatz-Belp-Münsingen, Münsingen-Konolfingen-Zäziwil/Grosshöchstetten-Biglen, Bern-Uettligen/Ortschwaben-Meikirch und Bern-Zollikofen-Münchenbuchsee/Moosseedorf-Bäriswil/Jegenstorf.

Nach der Mitwirkung wird die RKBM die Planungsstudien bereinigen und das Dossier für die konkrete Projektierung und Umsetzung dem Kanton Bern und den Gemeinden übergeben.

Die RKBM findet, dass das Potenzial des Veloverkehrs im Grossraum Bern noch längst nicht ausgeschöpft ist. Attraktive Veloverbindungen zwischen den Quell- und Zielgebieten des täglichen Verkehrs könnten einen substanziellen Beitrag zur Entlastung von Bussen, Zügen und Strassen in den Hauptverkehrszeiten leisten, schreibt sie.

Der Infrastrukturausbau für den Alltagsveloverkehr ist laut RKBM in der Mobilitätsstrategie 2040 der RKBM als zentrales Handlungsfeld definiert. Er ist auch ein Schwerpunkt im neuen Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept beziehungsweise im Agglomerationsprogramm der 4. Generation.

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