In der Stadt Bern sind im November 37 Prozent mehr Personen über 65 Jahren gestorben als im November-Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Statistik Stadt Bern führt dies auf die Corona-Pandemie zurück und spricht von einer Übersterblichkeit.
Ein älteres Paar sitzt auf einer Bank im Bürkliplatz in Zürich.
Ältere Menschen sollen mit Ergänzungsleistungen wieder den Weg in den Arbeitsmarkt finden. - Keystone

In der Stadt Bern sind im November 37 Prozent mehr Personen über 65 Jahren gestorben als im November-Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Statistik Stadt Bern führt dies auf die Corona-Pandemie zurück und spricht von einer Übersterblichkeit.

Wie das statistische Amt der Stadt Bern am Donnerstag mitteilte, starben im November auf dem Stadtgebiet 140 Personen, 34 mehr als im November-Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019. Unter 65-Jährige starben gleich viele wie im Durchschnitt der Vergleichsperiode, nämlich deren zwölf. Die anderen 128 sind über 65-Jährige.

Trotz Übersterblichkeit im November 2020 liegt allerdings auch bei Personen ab 65 Jahren die Zahl der Todesfälle von Januar bis November dieses Jahres um 4,3 Prozent tiefer als in der gleichen Zeitspanne im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2019.

Mit Übersterblichkeit ist laut Statistik Stadt Bern gemeint, dass mehr Sterbefälle auftreten, als aufgrund der beobachteten Todesfälle in einer Vergleichsperiode zu erwarten sind.