Wie die Stadt Bern berichtet, hat der Gemeinderat drei Hilfeorganisationen bestimmt, die während der Jahre 2023 bis 2026 unterstützt werden sollen.
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Die Stadt Bern setzt für die Unterstützung von Entwicklungshilfeprojekten jährlich 150’000 Franken ein. Die Auswahl der unterstützen Projekte erfolgt unter Vorbehalt der Budgetgenehmigung über eine Periode von vier Jahren.

Für die Unterstützungsperiode 2023 bis 2026 hat der Gemeinderat aus 41 Projekteingaben drei Entwicklungshilfeorganisationen ausgewählt, die pro Jahr je 50'000 Franken erhalten werden.

Die Organisationen sind in Ecuador, Togo und Südindien

Die Rehaswiss mit dem Projekt «Selbsthilfe für Menschen mit einer Beeinträchtigung in den Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telungana in Südindien». Das Projekt unterstützt Personen mit Beeinträchtigung aus der ärmsten Bevölkerungsschicht gezielt hinsichtlich Selbstständigkeit und finanzieller Unabhängigkeit.

Die Swissaid mit dem einem Projekt in den Anden Ecuadors, das Schwerpunkte beim nachhaltigen Schutz des Ökosystems der Paramos, der Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel und beim Aufbau ökonomischer Perspektiven für die ansässige indigene Bevölkerung setzt, um Armut und Landflucht zu bekämpfen.

Die Vétérinaires Sans Frontières Suisse (VSF) mit einem Projekt im nördlichen Togo, das einen Beitrag zur Einkommensförderung für Frauen durch lokale Milchprodukte leistet, indem der Zielgruppe Wissen über Produktions-, Sammlungs-, Verarbeitungs- und Vermarktungspraktiken vermittelt wird, um die lokale Milch-Wertschöpfung zu steigern.

Neben der Entwicklungshilfe budgetiert die Stadt Bern jährlich Mittel für punktuelle Nothilfemassnahmen.

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