Penalty-Nerven: Breitenrain holt 1:1 gegen Courrendlin

FC Breitenrain
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Bern,

Zwei Spiele in drei Tagen fordern ihren Tribut: Der FC Breitenrain trotzt Leader Courrendlin-Courroux ein Remis ab und festigt damit den dritten Tabellenrang.

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FC Breitenrain-Spielerinnen Anja Zbinden und Vanessa Curumi. - Alexander Raemy

Wie der FC Breitenrain berichtet, spielte das Frauen-Team mach dem bitteren Ausscheiden im Cup-Halbfinal unter der Woche am Samstag gegen Tabellenführer Courrendlin-Courroux 1:1 unentschieden und steht in der Tabelle weiterhin auf Rang drei.

Es waren erst acht Minuten gespielt, als der Schiedsrichter nach einem Handspiel der Gäste im Strafraum auf den Penaltypunkt zeigte. Bei einigen Spielerinnen Breitenrains dürfte dies böse Erinnerungen an das verlorene Elfmeterschiessen im Cup-Halbfinal geweckt haben.

Nicht so bei Vanessa Curumi. Sie, die ihren Penalty schon gegen Holligen versenkt hatte, behielt die Nerven und verwandelte auch gegen Courrendlin-Courroux souverän zum 1:0.

Furioser Start, dann Bruch im Offensivspiel

Die Führung hatte sich in der Startphase abgezeichnet. Breitenrain startete furios, spielte offensiv druckvoll und erarbeitete sich allein in den ersten sieben Minuten fünf Eckbälle. Auch nach dem Führungstreffer spielten die Gastgeberinnen fast nur Richtung gegnerisches Tor.

Nur eine Minute nach dem 1:0 lancierte Ilaria Castignetti beispielsweise Sarmila Selvaratnam, die völlig allein vor dem Tor stand, den Ball jedoch nicht richtig traf. Bereits drei Minuten später stand Selvaratnam nochmals allein vor dem Tor, nachdem sie sich mit hohem Tempo über die Seite durchgesetzt hatte, Eloise Wunderlich konnte ihren Abschluss aber abwehren.

Und es war noch keine Viertelstunde gespielt, als Sara Motta die Latte traf. Dann war plötzlich fertig – Breitenrain stellte sein Offensiv-Feuerwerk von einem Moment auf den anderen ein. Einen gefährlichen Abschluss von Sara Motta nach über einer halben Stunde gab es zwar noch, ansonsten übernahm Courrendlin-Courroux das Spieldiktat, ohne jedoch für echte Torgefahr zu sorgen.

Breitenrain lässt Sieg liegen

Amandine Brosy ist mit über 20 Toren die mit Abstand beste Torschützin der Liga. Breitenrains Abwehr hatte Courrendlins Topskorerin aber gut im Griff – bis zur 53. Minute. Just in einer Phase, in der Breitenrain wieder die Oberhand gewonnen hatte, wurde Brosy rund acht Meter vor dem Tor angespielt und glich aus.

In der Folge blieb die Partie zwar intensiv, Höhepunkte waren jedoch Mangelware. Die beste Möglichkeit, Breitenrain zum Sieg zu schiessen, hatte Sara Motta eine Viertelstunde vor Schluss, ihren Schuss konnte Wunderlich jedoch in den Eckball lenken.

Auch wenn Breitenrain einem Sieg aufgrund der Torchancen näher gewesen war als der Gegner, mussten sich die Stadtbernerinnen am Ende mit einem Punkt zufriedengeben.

Curumi: «Ein Punkt ist besser als keiner»

Vanessa Curumi sagte nach dem Schlusspfiff: «Nach der Niederlage im Cup wollten wir heute unbedingt einen Sieg. Am Ende fehlte uns aufgrund der zwei Spiele innert drei Tagen vielleicht etwas die Kraft.

Drei Punkte wären natürlich schöner gewesen als einer, aber einer ist besser als keiner.» Und sie machte eine Ansage: «Die schwierigsten Spiele – gegen Courrendlin und Thun – haben wir nun durch, ab sofort wollen wir möglichst keine Punkte mehr liegen lassen.»

Kommentare

User #1462 (nicht angemeldet)

Breitenrain es ist so wie es ist.

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