Kinderparlament vergibt Olé- und Plämu-Preis

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Bern,

Das Berner Kinderparlament zeichnet SRF mit dem Olé-Preis aus und kritisiert mit dem Plämu-Preis die Ampelschaltungen der Stadt Bern.

Stadt Bern
Blick vom Rosengarten auf die Altstadt. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie die Stadt Bern mitteilt, hat die Arbeitsgruppe Ratsbüro, bestehend aus zwölf gewählten Kindern, am Donnerstag, 7. Mai 2026, dem Kinderparlament die Nominierten für den Olé-Preis und den Plämu-Preis vorgestellt.

Den Olé-Preis haben die 170 teilnehmenden Kinder dem Schweizer Radio- und Fernsehen (SRF) mit 79 Stimmen verliehen. Besonders gelobt werden die Kindernachrichten, die den Kindern die aktuellen Ereignisse auf der Welt für Kinder verständlich erklären.

Daneben waren für den Olé-Preis die Kornhausbibliotheken nominiert mit ihrem kostenlosen und vielfältigen Medienangebot für Kinder, das überall in der Stadt verfügbar ist, sowie die Stadtberner Freibäder. An den Freibädern schätzen die Kinder den kostenlosen Zutritt sowie deren kinderfreundliche Gestaltung.

Plämu-Preis für die Stadt Bern

Den Plämu-Preis verleiht das Kinderparlament der Stadt Bern wegen den Ampeln mit 63 Stimmen. Die Kinder sind mit den Ampeln unzufrieden, da die Grünphase für Autos länger sei als für Fussgänger.

Die anderen Vorschläge betreffen ebenfalls die Stadt Bern: Einerseits werden die vielen Baustellen kritisiert, die auf einmal bestünden, statt etappenweise zu bauen. Sie führten zu unübersichtlichen Strassen, was Kinder auf dem Schulweg oder beim Spielen beeinträchtige.

Andererseits werden in der Stadt die Velowege kritisiert, weil sie aus Kinderperspektive zu schmal und zu nahe am Autoverkehr sind. Das wird als gefährlich wahrgenommen.

Schwerpunktthema «Kein Rassismus»

Schwerpunktthema der Sommersession vom 7. Mai 2026 war «Kein Rassismus». Die Kinder wurden von der Fachstelle für Migrations- und Rassismusfragen ins Thema einführt. Im Anschluss beantworteten schulische Fachpersonen Fragen der Kinderparlamentarier zu Rassismus an der Schule.

Sobald die Kinder 14 Jahre alt werden, können sie ins Anschlussangebot des Jugendparlaments der Stadt Bern wechseln. Dieses gewährte den Kinderparlamentarier heute einen Einblick in ihre Organisation und beantwortete Fragen.

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