Die Universitären Psychiatrischen Dienste (UPD) Bern blicken laut ihrem Jahresbericht auf ein herausforderndes Jahr 2021 zurück.
Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) Waldau in Ostermundigen. - Ostermundigen
Universitäre Psychiatrische Dienste Bern (UPD) Waldau in Ostermundigen. - Ostermundigen - nau.ch / Ueli Hiltpold

Die Zahl der ambulant geleisteten Stunden stieg um fast zwölf Prozent. Im stationären Bereich nahmen die Pflegetage um fünf Prozent zu. Gleichzeitig kämpften die UPD mit einem Fachkräftemangel und mit coronabedingen Personalausfällen, wie dem am Mittwoch, 4. Mai 2022, veröffentlichten Jahresbericht und einer Mitteilung zu entnehmen ist.

Auf den Fachkräftemangel reagierte die UPD-Spitze mit substanziellen Lohnerhöhungen. Davon profitierten Pflegende, Oberärzte sowie Kaderärzte.

Die UPD Bern beschäftigten Ende 2021 – Praktikanten und Lernende inbegriffen – rund 1600 Personen. Der Frauenanteil betrug 67,5 Prozent. Das Unternehmen schloss mit einem Jahresverlust von 3,7 Millionen Franken (Vorjahr: 0,3-Millionen-Minus). Der Verlust wird vom Eigenkapital gedeckt, das Ende 2021 gut 81 Millionen ausmachte.

Der Jahresumsatz beträgt etwa 160 Millionen Franken. Rund 12'000 Patienten betreuen die UPD pro Jahr.

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