Das markante Gebäude der Schule für Gestaltung an der Berner Schänzlihalde erhält eine neue Fassade. Das kantonale Amt für Grundstücke und Gebäude hat sich für das Projekt einer Zürcher Arbeitsgemeinschaft entschieden.
bern
Die Stadt Bern. - Keystone

Der Bau von 1971 ist stark sanierungsbedürftig und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen der Schule. Dazu kommt, dass das Gebäude an prominenter Lage am Aarehang weithin sichtbar ist. Das Bauwerk ist als erhaltenswert eingestuft. Die Sanierung ist daher eine nicht ganz einfache Angelegenheit.

Die Zürcher Arbeitsgemeinschaft schlägt den Ersatz der Fassade vor, um dem Gebäude einen neuen Lebenszyklus zu ermöglichen. Laut Mitteilung der bernischen Baudirektion vom Dienstag handelt es sich um einen erheblichen Eingriff, der aber im Gegenzug ermögliche, die wertvolle Originalsubstanz im Innern und den ursprünglichen Ausdruck der Gesamtanlage zu erhalten.

Gleichzeitig schaff das Siegerprojekt des Studienauftrags die Voraussetzung für eine hohe Qualität der Schulräume und Akzeptanz bei den Nutzenden.

«Damit kann dieser wertvolle Zeitzeuge erhalten und weiter zweckmässig genutzt werden», hält die Baudirektion weiter fest.

Mehr zum Thema:

Studie Aare