Worb behält sein rotes Schulhaus im Worbboden. Die Gemeinde hat ein Berner Architektenteam mit der Sanierung beauftragt, das den ursprünglichen Charakter der Anlage aus den 1970-er Jahren bewahren will.
Worb
Das Worbboden-Schulhaus muss saniert werden. - Google Maps

Seit 2015 wird die Schulanlage im kantonalen Bauinventar als erhaltenswert eingestuft. Die Fassaden aus Stahlblechelementen und die Stirnwände aus Sichtbeton müssen saniert werden. Weiter sind energetische und gebäudetechnische Massnahmen notwendig und die Erdbebensicherheit muss verbessert werden. Ersetzt werden auch Beleuchtung und Bodenbeläge, wie die Gemeinde am Mittwoch mitteilte.

Die Gemeinde hat den Auftrag zur Sanierung des Oberstufenzentrums Worbboden öffentlich ausgeschrieben. Es haben sich neun Unternehmen für den Auftrag beworben. Durchgesetzt hat sich ein Planungsteam unter der Federführung des Büros B Architekten, Bern.

Im nächsten Schritt soll dem Grossen Gemeinderat im ersten Halbjahr 2022 ein Projektierungskredit für die Ausarbeitung eines Vorprojekts mit detaillierter Kostenschätzung beantragt werden.

Im Oberstufenzentrum Worbboden mit seinen markanten roten Farbakzenten gehen rund 260 Schülerinnen und Schüler ein und aus.