Bern: Zeitdruck belastet Stadtangestellte am meisten

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    65 Prozent der Angestellten der Stadtverwaltung Bern nahmen an der Umfrage «Gesundheit am Arbeitsplatz» teil. Als grösste Belastung nennen sie den Zeitdruck.

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    Bern: Zeitdruck belastet Stadtangestellte am meisten. (Symbolbild) - Depositphotos

    Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass die städtischen Mitarbeitenden insgesamt mit hoher Motivation, Engagement und Freude für die Stadt arbeiten. Gleichzeitig nehmen die Mitarbeitenden vor allem in Berufsgruppen mit hohen emotionalen und körperlichen Anforderungen Belastungen wahr.

    Im Mai 2026 wurden die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung zum Thema «Gesundheit am Arbeitsplatz» befragt. Nun liegen die Ergebnisse der Umfrage vor, an welcher 65 Prozent der Mitarbeitenden teilgenommen haben.

    Hohes Engagement und Freude an der Arbeit

    Gemäss ihrer Wahrnehmung geht es den städtischen Mitarbeitenden insgesamt gesundheitlich gut. Besonders positiv beurteilen sie ihre Motivation, ihr Engagement sowie den Arbeitsinhalt, das Arbeitsklima und die direkte Führung. Die Mitarbeitenden erleben viel Freude und Sinn bei ihrer Arbeit und beurteilen die Stadt Bern als inklusive und attraktive Arbeitgeberin.

    Den Kontakt mit der Bevölkerung erleben die Mitarbeitenden überwiegend als bereichernd.

    Kritische Rückmeldungen als Ausgangspunkt für Verbesserungen

    Als grösste Belastungen bei ihrer Arbeit nehmen Mitarbeitende den Zeitdruck und fehlende Kapazitäten im Team, häufige Unterbrechungen sowie Umwelteinflüsse wie Hitze oder Lärm wahr. Ab September beschäftigen sich die städtischen Führungskräfte auf allen Ebenen mit den Ergebnissen der Umfrage. Ziel ist es, die Sicht der Mitarbeitenden auf Belastungen und Ressourcen zu verstehen und daraus Schlussfolgerungen für die eigene Organisationseinheit abzuleiten.

    Umfrage dient dem Legislaturschwerpunkt «verantwortungsvolle Arbeitgeberin»

    Mit dem Legislaturschwerpunkt «verantwortungsvolle Arbeitgeberin» setzt der Gemeinderat auf Arbeitsbedingungen und eine Führungskultur, welche die Gesundheit und Motivation der Mitarbeitenden stärken. Mit der Mitarbeitendenbefragung «Gesundheit am Arbeitsplatz» stand eine Analyse der aktuellen Situation im Vordergrund. Die Erkenntnisse darüber, was die Mitarbeitenden im Arbeitsalltag belastet oder stärkt, sollen helfen, die Schwerpunkte im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) und in der Personal- und Organisationsentwicklung zu steuern.

    Gleichzeitig dienen die Ergebnisse als Führungsinstrument für eine gezielte Team- und Organisationsentwicklung und zur Stärkung einer gesundheitsförderlichen Führungskultur.

    Kommentare

    User #3960 (nicht angemeldet)

    Wenn man im Job überfordert ist, dann sollte man einen einfacheren suchen. Ist dann halt nicht so gut bezahlt!

    User #1634 (nicht angemeldet)

    Wenn es mit dem Job nicht passt, dann unbedingt sofort eine Neuorientierung planen. Wir haben doch Fachkräfte-Mangel, man wird sich um sie reissen !

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