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    Bern: 33,3 Millionen Franken für Erweiterung der Volksschule Breitfeld

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    Der Gemeinderat von Bern beantragt einen Baukredit von 33,3 Millionen Franken für die Volksschule Breitfeld. Die Stimmberechtigten entscheiden voraussichtlich am 6. Juni 2027.

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    Schule (Symbolbild) - Keystone

    Im Norden des Stadtteils Breitenrain-Lorraine befinden sich grosse Wohnüberbauungen im Bau oder in Planung: Wankdorfcity 3, Wifag-Areal und Wankdorffeld. Am Schulstandort Breitfeld-Wankdorf ist dadurch mit einem starken Anstieg der Schülerzahlen zu rechnen. Das bestehende, als schützenswert eingestufte Schulhaus von 1911/12 kann den künftigen Raumbedarf nicht abdecken.

    Die Schulanlage soll deshalb erweitert werden und künftig 18 Klassen Platz bieten statt wie heute zehn. Dazu soll auf zwei angrenzenden städtischen Parzellen an der Scheibenstrasse ein Erweiterungsbau entstehen. Die dafür erforderliche Anpassung der Planungsinstrumente ist bereits rechtskräftig erfolgt.

    Das auf den Parzellen bestehende Wohnhaus und die dortigen Nebengebäude müssen zurückgebaut werden. Mit dieser Lösung wird der bestehende Aussenraum nicht bebaut und auch das Rasenspielfeld bleibt erhalten.

    Kompakter Holzbau mit Turnhalle im Untergrund

    Das aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt für das Neubauprojekt sieht einen kompakten, vierstöckigen Bau vor.

    Dieser umfasst vier oberirdische Geschosse in Holzbauweise sowie zwei Untergeschosse aus Stahlbeton mit integrierter Einfachturnhalle. Er bietet sechs Klassenzimmer, Räume für die Tagesbetreuung mit Produktionsküche, eine Bibliothek sowie einen Mehrzweckraum, den ausserhalb der Unterrichtszeiten auch das Quartier nutzen kann. Weil Tagesbetreuung und Bibliothek in den Neubau umziehen, werden im bestehenden Schulhaus Räume für zwei zusätzliche Klassen frei.

    Naturnaher Schulhof und nachhaltige Bauweise

    Der heute asphaltierte Schulhof wird weitgehend entsiegelt und zu einer naturnahen, von Bäumen beschatteten Spielfläche umgestaltet. Der bei den Kindern beliebte Spiel-Dinosaurier bleibt erhalten. Der bisher nur als Parkplatz genutzte Platanenhof wird zu einem zusätzlichen Aufenthaltsort.

    Zudem entsteht eine öffentliche Toilette – damit wird einem Anliegen aus der Mitwirkung mit Kindern, Jugendlichen und der Quartierbevölkerung Rechnung getragen.

    Der Schulhaus-Neubau wird nach den Grundsätzen von Minergie-Eco erstellt, eine Zertifizierung nach dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) ist vorgesehen. Das Dach wird begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Bauliche Massnahmen sollen das Aufheizen der Räume im Sommer begrenzen, zudem wird Kälte aus dem Erdreich zur Temperierung genutzt.

    Baubeginn im Sommer 2027

    Der Gemeinderat hat die Abstimmungsvorlage für den Baukredit von 33,3 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet. Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im Juni 2027 über die Vorlage entscheiden. Die Bauarbeiten für den Erweiterungsneubau und die Anpassungen im bestehenden Schulgebäude sollen voraussichtlich im Herbst 2027 beginnen und bis Sommer 2030 dauern.

    Mit geeigneten Massnahmen soll sichergestellt werden, dass der Schulbetrieb während der Bauzeit möglichst wenig beeinträchtigt wird. Der Neubau soll auf das Schuljahr 2030/31 bezugsbereit sein.

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    Kommentare

    User #6974 (nicht angemeldet)

    Super dieses nachhaltige bauen. Sponsored by Steuerzahler.

    User #5711 (nicht angemeldet)

    Und die letzten Tage war zu lesen, dSs die Schülerzahlen in den nächsten Jahren stark sinken. Für was neue Schulhäuser???????

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