Bern BE: Grosse Franz-Gertsch-Retrospektive in zwei Museen
Das Kunstmuseum in Bern BE eröffnet am 13. August 2026 die Retrospektive «Franz Gertsch. Blow-Up». Teil II folgt ab September im Museum Franz Gertsch in Burgdorf BE.

Das Kunstmuseum Bern wirft einen neuen Blick auf Franz Gertschs vielseitige Entwicklung und zeigt Gemälde der Jugend- und Musikszene aus den 1970er-Jahren, Familienbilder und Porträts von Künstlerfreund:innen, epische Landschaften und Naturaufnahmen. Zwischen Detailtreue und Monumentalität, Nahsicht und Fernwirkung, Mensch und Natur bewegt sich das Schaffen des Berner Künstlers. Seine Gemälde beeindrucken bis heute durch ihre Grösse, ihre fotografische Präzision und ihre immersive Wirkung.
Vernissage ist am Donnerstag, 13. August 2026, um 18:30 .
Tickets 19.9.2026–28.2.2027
Das Museum Franz Gertsch zeigt ausgewählte Gemälde und Themen aus den Jahren 1970 bis 2022: Porträts der Rockpoetin Patti Smith, des Luzerner Künstlers Luciano Castelli, der Edelprostituierten Irene Staub alias «Lady Shiva» sowie der Modelle Johanna und Silvia. Landschaftliche Motive wie Waldweg ( Campiglia Marittima ) und Gräser, die Franz Gertsch in Gemälden und Holzschnitten immer wieder aufnahm, und weitere Holzschnitte zu Silvia , Pestwurz , Sommer und Meer sind präsent.
Das volle Leben. Alte Meister von Duccio bis Liotard
Zu den Schätzen des Kunstmuseum Bern gehört der bedeutende Bestand von Werken älterer Kunst. Mit Das volle Leben rücken wir diesen Teil unserer Sammlung ins Zentrum. Eine faszinierende Ausstellung, die das Leben in seiner ganzen Spannweite spiegelt: Martyrium trifft auf Selbstdarstellung, Askese auf Opulenz, Moral auf Wollust.
Die Sammlung. Von Arnold Böcklin bis Pablo Picasso, von Ferdinand Hodler bis Meret Oppenheim
Das Kunstmuseum Bern besitzt eine bedeutende Kunstsammlung vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. Die Sammlungsausstellung umfasst in wechselnden Präsentationen ausgewählte Bestände. Höhepunkte sind aktuell etwa Pablo Picassos Geige, an der Wand hängend , Meret Oppenheims Verzauberung oder Piet Mondrians Tableau No. II mit Grau und Schwarz .






