Bern: 9,8 Millionen für Sanierung der Schulanlage Hochfeld
Der Gemeinderat von Bern beantragt dem Stadtrat 9,8 Millionen Franken für die Projektierung. Die Schulareale Hochfeld und Türmli sollen bis 2035 fertig sein.

Die bestehenden Schulgebäude und die beiden Einzelturnhallen entsprechen in pädagogischer, technischer und betrieblicher Hinsicht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Aufgrund des Anstiegs der Anzahl Schülerinnen und Schüler wurde im Jahr 2021 auf dem Schulareal Hochfeld ein Schulraumprovisorium für vier Basisstufenklassen (Zyklus 1) erstellt. Dieses soll im Rahmen der Sanierung durch einen Erweiterungsneubau ersetzt werden.
Der Neubau wird Räume für Unterricht und Betreuung, Mehrzweckräume sowie eine dritte Sporthalle mit den dazugehörigen Neben- und Betriebsräumen umfassen.
Auch das benachbarte Schulhaus Türmli, das heute für die Tagesbetreuung der umliegenden Schulen genutzt wird, soll umfassend saniert, energetisch optimiert und barrierefrei erschlossen werden. Der Aussenraum wird aufgewertet und soll der Stadtbevölkerung ausserhalb der Schulnutzung weiterhin zur Verfügung stehen.
Durchführung eines Projektwettbewerbs
Für die Durchführung eines Projektwettbewerbs und die anschliessende Projektierung beantragt der Gemeinderat dem Stadtrat einen Projektierungskredit von 9,8 Millionen Franken. Der Abschluss des Wettbewerbsverfahrens ist im 4. Quartal 2027 vorgesehen. Das Vorprojekt und Bauprojekt werden vom Siegerteam 2028/2029 erarbeitet.
Die Erteilung der Baubewilligung und die Genehmigung des Baukredites werden 2030 erwartet. Für die Bauzeit ab 2031 ist eine etappierte Umsetzung vorgesehen. In einer ersten Etappe soll die neu errichtete Volksschule Viererfeld als Schulraumprovisorium dienen, während auf dem Areal Hochfeld der Erweiterungsneubau realisiert und erste Bestandsbauten saniert werden.
Anschliessend folgen die Sanierungen der übrigen Gebäude auf den Schularealen Türmli und Hochfeld. Im Sommer 2035 sollen die zwei Schulanlagen vollständig bezogen werden können.






