2307 Kinder sind in diesem Jahr in der Frauenklinik des Berner Inselspitals zur Welt gekommen. Das ist der höchste Wert seit fast einem halben Jahrhundert, wie die Insel Gruppe am Freitag bekanntgab.
Schlager-Baby
In Bern hält der Babyboom an. (Symbolbild). - Pixabay

Es gab insgesamt 2185 Geburten. Damit nahm die Zahl gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent zu. Die stark steigenden Zahlen an der Frauenklinik sind ein seit Jahren anhaltender Trend.

Er akzentuierte sich Anfang dieses Jahres noch, während die Geburtenzahlen schweizweit in den letzten Jahren stagnierten. Die Frauenklinik habe 2021 einen «veritablen Babyboom» erleben dürfen, erklärte Professor Daniel Surbeck, Co-Klinikdirektor und Chefarzt Geburtshilfe.

Vor zusätzliche Herausforderungen wurde die Frauenklinik durch die Corona-Pandemie gestellt. Fast hundert Schwangere, die an Covid-19 erkrankt waren, wurden behandelt.

In den ersten acht Monaten des Jahres betrieb die Insel Gruppe auch eine Geburtshilfe am Spital Münsingen. Dort kamen 265 Kinder zur Welt. Ende August wurde die Geburtshilfe in Münsingen geschlossen; die Insel Gruppe reagierte damit auf den akuten Personalmangel bei den Hebammen.

Einen neuen Rekord meldete diese Woche auch die Hirslanden Gruppe: Über 1250 Babys erblickten dieses Jahr im Salem-Spital das Licht der Welt. Darunter waren 638 Buben, die wie üblich die Nase leicht vorn hatten gegenüber den Mädchen. Bei 22 Geburten gab es Zwillinge oder Mehrlinge.

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