Der Verein «Heit Sorg zu Bärn» hat Einsprache gegen die Projektänderungen beim Tram Bern-Ostermundigen eingereicht. Er begründet die Einsprache unter anderem mit der Aussage, die Bestimmungen des Eisenbahngesetzes würden aktuelle planerische Grundlagen voraussetzen.
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Der Verein betrachtet den Bau des Trams laut einer Mitteilung vom Mittwoch auch als schweren Eingriff in den Denkmal- und Ortsbildschutz. Das Unesco-Welterbe Berner Altstadt werde durch den «massiven Mehrverkehr verschandelt», so «Heit Sorg zu Bärn».

Der Eingriff in den Denkmalschutz sei umso weniger zu rechtfertigen, als es mit Doppelgelenkbussen und der S-Bahn Alternativen gebe.

Zwischen Bern und Ostermundigen soll künftig ein Tram die teilweise stark gefüllten Busse von Bernmobil ersetzen. Die öffentliche Auflage der Projektänderungen an den Tram-Plänen ist am Dienstag zu Ende gegangen. Es geht um Änderungen am 2013 öffentlich aufgelegten Projekt Tram Region Bern, das damals noch bis Köniz reichen sollte.

Die Einsprache von «Heit Sorg zu Bärn» ist die zweite, die bekannt wird. Am Dienstag hatte die Grün-alternative Partei Bern (GAP) eine Einsprache publik gemacht.

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