Die Volksschule Breitfeld kann an die Nahwärmeversorgung Wyler angeschlossen werden. Der Berner Stadtrat hat dafür am Donnerstag einen Verpflichtungskredit von 1,396 Millionen Franken gesprochen.
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Der Fokus des Lehrplans soll nun mehr auf den Naturwissenschaften liegen. - Keystone

Der Kredit deckt die Energiekosten der Jahre 2021 bis 2041 sowie die einmaligen Anschlusskosten. Angeschlossen wird auch das Bauprovisorium für die Volksschule Markus.

Die beiden Schulen werden ans Heizsystem der Wohnüberbauung Wylerfeld angeschlossen. Diese wird mit erneuerbarer Wärmeenergie aus zentralen Wärmepumpen versorgt. Als Primärenergie dient die Abwärme des Rechenzentrums der Swisscom. Sie deckt rund 70 Prozent des Bedarfs.

Zur Spitzenlast-Abdeckung sah der Gemeinderat den Einsatz von Erdgas vor. Doch der Stadtrat beschloss mit 44 zu 21 Stimmen, dass der übrige Bedarf ausschliesslich durch Biogas aus organischen Abfällen abgedeckt werde.

Das Parlament folgte damit einem Antrag der GB/JA-Fraktion. Die Stadt Bern müsse den Klimawandel konsequent bekämpfen, sagte Fraktionssprecherin Regula Bühlmann. Die Mehrkosten von jährlich 17'000 Franken in den kommenden zehn Jahren seien bescheiden im Vergleich zu den Kosten des Klimawandels.

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