Wie der Verein Unihockey Regio berichtet, machte sich die Damen das Leben schwerer als nötig. Am Ende resultierte nur ein knappes 8:7 gegen Floorball Uri.
Unihockey Basel Regio.
Freude über den Sieg über Floorball Uri. - Unihockey Basel Regio

Die Baslerinnen begrüssten am Samstagabend, 3. Dezember 2022, das fünftplatzierte Uri zu Hause im Pfaffenholz.

Es war das erste Spiel der Rückrunde und die Basler Frauen wollten an die vorherige Leistung anknüpfen sowie auch den ersten Tabellenplatz verteidigen.

Die Rheinstädterinnen starteten überragend ins Spiel und konnten schon nach 14 Sekunden in Führung gehen.

Nach dem verlorenen Anspiel schnappte sich Bröckelmann blitzschnell den Ball und passte zu Bertschy, welche den Ball hinter die gegnerische Torlinie brachte.

Die Baslerinnen erhöhten den Score

Keine zwei Minuten später erhöhten die Baslerinnen den Score und erneut war es Bröckelmann, auf Pass von Kissling, die am Torgeschehen beteiligt war.

Nach diesen rasanten ersten zwei Minuten beruhigte sich das Spiel ein wenig.

Aus dem Hinrundenspiel war bekannt, dass Uri Frau-Frau-Deckung spielt und so galt es, die Pässe in die freien Räume zu spielen.

Dies auch, weil die Flügelspielerinnen der Urnerinnen sehr hoch standen.

Time-out des Gastteams

Obwohl die Baslerinnen ein bisschen Mühe hatten mit dem Pressing, konnte der Ball meistens doch nach vorne zu den Mitspielerinnen gespielt werden.

So war es Stebler, die in der neunten Minute auf Pass von Bertschy auf 3:0 erhöhte.

Uri sah nur selten den Ball und so kam es in der elften Minute zu einem Time-out des Gastteams.

Dieses brachte vorerst jedoch nichts Zählbares. Die Gäste aus der Innerschweiz änderten ihre Taktik nicht und standen immer noch hoch.

Erstes Tor von Uri

Dies führte zu einem Loch in der Defensive, welches Kissling ausnutzen konnte.

Nach einem Pass aus der Verteidigung in den freien Raum konnte Kissling ihre Verfolgerin mit Leichtigkeit abhängen.

Brunner stand vor dem Tor schon bereit und verwertete in der 16. Minute Kisslings Pass zum vierten Tor des Abends.

Darauf wusste Uri nun eine Antwort und nutzte einen schwachen Moment in der Basler Verteidigung aus, um das erste Tor auf dem eigenen Konto gutschreiben zu lassen.

Frühes Tor der Baslerinnen im zweiten Drittel

Das erste Drittel endete somit 4:1 für die Gastgeberinnen, welche kurz vor der Pause ein Powerplay leider nicht ausnutzen konnten.

Das zweite Drittel startete wie das erste und zwar mit einem frühen Tor der Baslerinnen.

Stocker erhöhte ohne Assist auf 5:1. In den darauf folgenden Spielminuten hatte UBR Mühe mit dem hohen Pressing der Gäste und so kam es zu einigen Fehlpässen, welche von Uri ausgenutzt werden konnten.

Innerhalb von 21 Sekunden erzielte Uri zwei Tore und konnte so auf 5:3 verkürzen.

Das Toreschiessen ging weiter

Glücklicherweise hatte Basel eine Antwort darauf und so erhöhte Wyss in der 31. Minute auf Pass von Bröckelmann zum Zwischenstand von 6:3.

Die letzten zehn Minuten des Mitteldrittels verliefen ereignislos und somit auch torlos.

Die Baslerinnen wollten auch im letzten Drittel nichts Neues anfangen und fuhren mit dem Toreschiessen fort.

Auf Pass von Alanko versenkte Stocker den Ball in der 41. Minute lupenrein im Lattenkreuz.

Die Defensive liess nach

In der 43. Minute war es dann erneut Bertschy, die alleine auf die gegnerische Torhüterin losziehen konnte und den Ball zum 8:3 einschob.

In den darauf folgenden Spielminuten liess die Leistung der Baslerinnen vor allem in der Defensive zu wünschen übrig.

Erneut konnte Uri innert kürzester Zeit zwei Tore schiessen und verkürzte so in der 51. Minute auf 8:5.

Die Coaches von UBR reagierten darauf und nahmen ein Time-out. Die Ansprache war klar, hinten aufräumen und Gegnerinnen keinen Platz zum Toreschiessen lassen.

Den Vorsprung über die Zeit gerettet

Leider konnte dies nur bedingt umgesetzt werden und es war erneut der Gast, der in der 55. Minute jubeln konnte.

Die Urnerinnen ersetzten ihre Torhüterin mit einer sechsten Feldspielerin, um den Zwei-Tore-Vorsprung der Baslerinnen wettzumachen.

Schlussendlich war es eine Unstimmigkeit zehn Sekunden vor Schluss, welche zum siebten Tor der Urnerinnen führte.

Doch UBR wollte sich den Sieg nicht mehr nehmen lassen und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.