Klare Sache: EHC Basel überrollt Arosa 7:0
Der EHC Basel meldet sich nach der Niederlage gegen Sierre eindrucksvoll zurück und bezwingt den EHC Arosa auswärts mit 7:0 – diszipliniert und defensiv stabil.

Wie der EHC Basel mitteilt, rehabilitiert sich das Team für die klare Niederlage gegen Sierre und gewinnt das erste von zwei Auswärtsspielen beim EHC Arosa deutlich mit 7:0.
Die Basler traten abermals sehr diszipliniert auf und kamen ohne Strafe über die Runde. Verdienter Shutout von Torhüter Haller, der in den richtigen und wichtigen Momenten einen Gegentreffer verhinderte.
In dieser Saison war der Tabellenletzte der Angstgegner des EHC Basel. Beide bisherigen Meisterschaftsspiele gegen ihn wurden verloren. Der Beginn der Partie schien dies zu bestätigen, denn es waren die Aroser, die in den ersten Minuten dominierten.
Effizienter Start bringt frühe Führung
Die erste Möglichkeit von Basel bedeutete gleichzeitig den ersten Treffer. Torschütze Schaub gewann die Scheibe, lief sich dann perfekt für den Pass von Liniger frei.
Der Führungstreffer tat den Baslern sichtlich gut. Nun konnte das Team von Eric Himelfarb, der nicht nur von Yves Sarault, sondern auch vom verletzten Kapitän Brett Supinski an der Bande unterstützt wurde, mehr Akzente setzen.
So in der 10. Minute. Perrin konnte einen guten Schuss von Rossi nur bis zu Barbei abwehren, der den Nachschuss verwertete. Einmal mussten die Basler Glück in Anspruch nehmen, als Bedolla die Latte traf.
Basel zieht im Mitteldrittel davon
Das Mitteldrittel gehörte, auch begünstigt durch drei Strafen gegen Arosa, eindeutig den Baslern. Beim ersten Überzahlspiel hatten Brügger und Aeschlimann gute Chancen.
In der 24. Minute reagierte Nater dann schnell nach einem missglückten Abschluss der Aroser und schickte Stukel auf die Reise, der sein Solo erfolgreich abschliessen konnte. Kurz danach folgte eine wichtige Parade von Haller, der den Anschlusstreffer verhinderte.
Auch das zweite Powerplay blieb noch ohne Erfolg, denn Rexhas Schuss ging nur Millimeter am Pfosten vorbei. Ins Tor ging der Puck, als Stukel den Schuss von Landskroner ablenkte.
Beim dritten Mal fünf gegen vier funktionierte es. Ein Schuss von Rossi führte zum 0:5. Einen Treffer hätten die Gastgeber verdient, doch Bedolla vergab eine «Hundertprozentige».
Souveräne Schlussphase der Basler
Im Schlussabschnitt hatte Basel alles im Griff und hielt das Tempo weiterhin hoch. Dazu konnte das Ergebnis noch auf 7:0 erhöht werden. In der 47. Minute eröffnete Montandon den Angriff mit einem langen Pass auf Huber.
Von dort kam die Scheibe über Rexha zu dem aufgerückten Verteidiger, der sie wunderbar unter die Latte hämmerte. Bukarts hatte anschliessend die beste Möglichkeit für die Bündner im Schlussabschnitt
Effizienter zeigte sich Schweri, der nach einem Rückpass von Brügger den Schlusspunkt setzte. Nun gilt es, sich gut zu erholen, denn am Sonntag um 17 Uhr beginnt beim zweiten Spiel alles wieder bei 0:0.








