Der Kanton Basel-Stadt hat das 22'750 Quadratmeter grosse Clara-Areal im Kleinbasel von der Familie Vischer abgekauft. Mit dem Erwerb wolle sich der Kanton langfristig einen wohnpolitischen Handlungsspielraum im Zentrum von Basel sichern, teilte das Basler Finanzdepartement am Freitag mit.
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Nirgendwo in der Schweiz leben so viele Menschen auf einem Quadratkilometer, wie im Kanton Basel. - Keystone

Das Geviert zwischen Claragraben, Sperrstrasse, Hammerstrasse und Klingentalstrasse umfasst fünf Wohnhäuser, die teilweise als Büros genutzt werden und eine Kita im Erdgeschoss. Zum Areal gehören ebenfalls ein öffentliches Parkhaus und eine Grünanlage.

Verkäuferin des Areals ist die Immobilienfirma Vischer & Co. Das Geviert war über 150 Jahre im Eigentum der Basler Familie und lange Standort einer grossen Seidenbandweberei.

Von den gesamthaft fünf Wohnliegenschaften auf dem Clara-Areal übernimmt der Kanton drei Gebäude mit insgesamt 200 Wohnungen und Immobilien Basel-Stadt wird diese selber bewirtschaften. Die restlichen Liegenschaften des Areals sind von Dritten im Baurecht realisiert worden, dem Kanton gehört nun der Boden.

Der Kanton Basel-Stadt wolle den Charakter des Wohnareals und die grosszügige Grünanlage erhalten, heisst es weiter in der Mitteilung. Diese habe einen hohen Stellenwert als Rückzugs- und Erholungsraum.

Der Verkäuferin sei es ein grosses Anliegen, dass die Mieterinnen und Mieter nach dem Verkauf in den Wohnungen bleiben könnten und die Hauswarte weiterbeschäftigt würden. Der Regierungsrat schätze diese soziale Haltung, heisst es weiter im Communiqué.

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