Der Kanton Basel-Stadt übernimmt die Unterstützungsbeiträge für verschiedene Kulturinstitutionen in der Stadt, die zuvor über den Kulturvertrag von Baselland ausgerichtet worden waren. Dabei handelt es sich um eine formelle Umstellung, die dem Stadtkanton keine weiteren Kosten auferlegen.
Lohn aargauer Spitalangestellte
Banknoten - Keystone

Bei den betroffenen Institutionen handelt es sich um das Zentrum für neue Musik, Gare du Nord, das Basler Marionettentheater, die Basler Madrigalisten und das Junge Theater Basel. Diese Institutionen sind bis anhin über den Kulturvertrag als überregionale Zentrumsleistungen zu einem grösseren Teil vom Kanton Baselland subventioniert worden.

Der für den Zeitraum ab 2022 erneuerte Kulturvertrag sieht nun vor, dass die Baselbieter Beiträge an die Zentrumsleistungen nicht mehr an die Institutionen, sondern an den Standortkanton Basel-Stadt fliessen. Dieser wird die Gelder zusammen mit seinen eigenen Beiträgen in derselben Grössenordnung wie bisher an die Institutionen weitergeben.

Die formal neu organisierten und dem Grossen Rat beantragten Subventionen reichen je nach Institution von 90'000 bis 495'000 Franken pro Jahr.

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