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EHC Basel verliert 4:5 nach Verlängerung gegen HC Thurgau

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Der EHC Basel muss sich beim Tabellenzweiten HC Thurgau trotz 4:2-Führung fünf Minuten vor Schluss mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben.

EHC Basel
Der EHC Basel ist ein Eishockeyklub aus dem Kanton Basel-Stadt. In der St. Jakob-Arena trägt der EHC seine Heimspiele aus. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der EHC Basel, mitteilt, muss sich der EHCB auswärts beim Tabellenzweiten HC Thurgau mit 4:5 nach Verlängerung geschlagen geben – obwohl fünf Minuten vor Schluss noch eine scheinbar sichere 4:2-Führung auf der Anzeigetafel stand.

Drei Gegentore in Unterzahl und unnötige Fehler kosteten die Basler am Ende den möglichen Vollerfolg. Thurgaus Topskorer Ljunggren entschied die Partie mit zwei Toren und einem Assist, auf Basler Seite glänzte Barbei mit zwei Treffern.

Blitzstart und spielbestimmendes erstes Drittel

Basel erwischt einen Traumstart: Gleich mit dem ersten Angriff nach gewonnenem Anspiel durch Kummer fällt nach nur 15 Sekunden das 1:0. Aeschlimann bringt die Scheibe scharf vor das Tor, wo Barbei entscheidend ablenkt.

Kurz darauf bietet sich Basel im ersten Powerplay nach einem Foul an Stukel die Chance nachzulegen – ohne Erfolg. Auch das erste Powerplay der Thurgauer bleibt ungenutzt, wobei Basel in Unterzahl durch Schaub und Kummer sogar zu gefährlichen Abschlüssen kommt.

Dann zeigt sich Thurgau effizient: Mit der ersten echten Gelegenheit gelingt in Überzahl durch Ignatavicius der 1:1-Ausgleich. Basel bleibt dennoch tonangebend, doch Croce im HCT-Tor verhindert mehrfach den erneuten Rückstand.

Hin und Her im Mitteldrittel

Nach der Pause nutzt Thurgau früh einen Basler Fehler. Truog bringt die Gastgeber prompt mit 2:1 in Führung. Mit dem Vorsprung im Rücken wird Thurgau stabiler, das Spiel ausgeglichener – besonders die erste Linie sorgt immer wieder für Offensivdruck.

In der 32. Minute hat Ljunggren Pech mit einem Pfostenschuss. Basel bleibt dran und nutzt in der 33. Minute ihrerseits ein Powerplay konsequent. Barbei erzielt mit seinem zweiten Treffer des Abends den 2:2-Ausgleich.

Danach erhöht Basel den Druck und erzielt noch vor Drittelsende das 3:2. Nach einem Defensivfehler der Thurgauer antizipiert Kummer stark, zieht mit Rossi allein auf Croce los und legt quer – Rossi verwertet. Bitter, eine Sekunde vor der zweiten Pause kassiert Basel eine Strafe und startet den Schlussabschnitt in Unterzahl.

Zum Ende der Partie zu passiv

Das Thurgauer Powerplay übersteht Basel dank Haller unbeschadet. In der Folge bleibt die Partie zunächst ausgeglichen. Dann fällt das 4:2 für Basel. Aeschbach trifft, wobei Croce den Schuss wegen der Sichtbehinderung durch Rossi zu spät sieht.

Anstatt die Führung souverän zu verwalten, wird Basel in der Schlussphase zu passiv und lädt Thurgau zurück ins Spiel ein. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss hilft eine Basler Strafe den Gastgebern entscheidend.

Haller verpasst beim Klärungsversuch die Scheibe, Ljunggren trifft ins beinahe leere Tor – mit etwas Glück zwischen den Beinen von «Ersatzgoalie» Bircher hindurch – zum 3:4. Und es kommt noch schlimmer: Nur 24 Sekunden später wird der nächste Basler Fehler eiskalt bestraft.

Binias fängt einen Pass von Schaub auf Aeschbach ab, spielt zurück auf Truog. Thurgau sucht nun vehement den Siegtreffer. Basel rettet sich gerade noch in die Verlängerung.

Wechselfehler besiegelt die Niederlage

In den ersten 105 Sekunden der Verlängerung war Basel in Scheibenbesitz und kommen zu Abschlüssen durch Stukel und Supinski. Dann folgt ein unnötiger Wechselfehler. Thurgau darf im Vier-gegen-drei agieren und Ljunggren entscheidet die Partie mit dem 5:4.

Im zweitletzten Spiel der regulären Saison tritt der EHC Basel am Dienstag, 17. Februar 2026, auswärts in Küsnacht bei den GCK Lions an. Zum Abschluss folgt am Samstag, 21. Februar, um 18 Uhr das Heimspiel gegen Leader Sierre.

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