Tiefer Wasserstand: Basler St. Alban-Fähre stellt Betrieb ein
Die St. Alban-Fähre in Basel ist seit Montagmorgen wegen des tiefen Wasserstandes bis auf Weiteres geschlossen. Die anderen drei Rheinfähren sind weiterhin in Betrieb, wie Dieter Bühler, Präsident der Stiftung Basler Fähren, gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Grund dafür, dass die «Wild Maa»-Fähre im Gegensatz zu den anderen drei nicht auslaufen kann, ist nebst dem Niedrigwasser die geographische Lage. Sie ist stärker als die anderen gegenüber dem Westwind exponiert. Bläst dieser voll in Richtung Boot, ist die derzeitige Kraft der Rheinströmung zu schwach, um die Fähre fortbewegen zu können, wie Bühler erklärte.
Die «Wild Maa»-Fähre verbindet das Grossbasler St. Alban-Tal mit dem Kleinbasler Wettsteinquartier. Der Fähri-Verein publiziert die Informationen zur derzeitigen Situation auf seiner Website. Die «Basler Zeitung» berichtete zuerst darüber.
Im Gegensatz zur St. Alban-Fähre macht der tiefe Pegelstand einer weiteren lokalen Tradition keinen Strich durch die Rechnung: Das Basler Rheinschwimmen findet dieses Jahr statt. Die 46. Ausgabe des Traditionsanlasses beginnt planmässig morgen Dienstag um 18.00 Uhr, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft am Montag mitteilte.






