Die Stiftung Wibrandis hat das Gesuch für den Umbau des Gemeindehauses Oekolampad in Basel eingereicht. Das Projekt sieht umfassende Umnutzungen vor, während das äussere Erscheinungsbild kaum angetastet wird.
Basel
Der neue Pavillon der Oekolampad-Anlage in Basel, am Montag, 27. August 2018. - Keystone

Die Stiftung Wibrandis hat das Gesuch für den Umbau des Gemeindehauses Oekolampad in Basel eingereicht. Das Projekt sieht umfassende Umnutzungen vor, während das äussere Erscheinungsbild kaum angetastet wird.

Der Kirchenbau am Allschwilerplatz mit einer Nutzfläche von 3000 Quadratmetern soll einer vielfältigen Nutzung gemeinnütziger Institutionen ausserhalb sakraler Zwecke zur Verfügung gestellt werden, teilte die Stiftung Wibrandis am Mittwoch mit. Für den Umbau verantwortlich ist das Architekturbüro Véscsey Schmidt. Die Bauarbeiten werden bis Ende 2023 dauern.

Als künftige Nutzer sind das Vorstadttheater Basel, der Verein Amie zur Unterstützung junger Mütter, die Stiftung Wirrgarten für Demenzkranke sowie ein Quartiertreffpunkt der Kontaktstelle 4055 vorgesehen. Zudem soll ein Bistro eingerichtet werden.

Die Stiftung Wibrandis hatte das 1931 eingeweihte und heute denkmalgeschützte Gemeindehaus 2020 für vier Millionen Franken gekauft.

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