Basel erneuert und gestaltet Bäumleingasse um
In der Basler Bäumleingasse werden Strasse und Leitungen saniert. Zugleich entsteht ein fussgängerfreundlicher Strassenraum mit neuer Leitlinie.

Wie die Stadt Basel mitteilt, werden in der Bäumleingasse müssen Strasse wie auch Energie-, Telekom- und Wasserleitungen erneuert. Die notwendige Sanierung bietet Gelegenheit für die Umgestaltung der Bäumleingasse gemäss dem Gestaltungskonzept Innenstadt.
Die Bäumleingasse ist die letzte Gasse zwischen der Freien Strasse und dem Rhein, welche der Kanton entsprechend umgestaltet.
Basler Gasse wird fussgängerfreundlich umgestaltet
Die Randsteine der Trottoirs fallen weg und die Fahrbahn wird angehoben, damit Fussgänger die ganze Strassenbreite nutzen können. Wie bereits in der Augustinergasse, der Martinsgasse oder der Rittergasse werden die Strassenränder mit geschliffenen Rheinwacken gepflästert.
In der Mitte der Gasse wird weitgehend ein Asphaltband verlaufen. An der Kreuzung zum Luftgässlein entsteht ein kleiner, durchgehend gepflästerter Platz. Zur Führung von Sehbehinderten bildet eine Regenwasserrinne mit ungeschliffenen Wackensteinen eine rund zwei Zentimeter tiefe, taktile Leitlinie.
Es ist das erste Mal, dass das Bau- und Verkehrsdepartement eine solche Leitlinie in einer für Fussgängerinnen und Fussgänger umgestalteten Basler Gassen umsetzt. Vor dem Gerichtsgebäude an der Bäumleingasse 1 werden insgesamt 48 Veloabstellplätze eingerichtet.
Die Verkehrsführung in der Gasse bleibt bestehen, sie liegt weiterhin in der Kernzone des Verkehrskonzepts Innenstadt mit eingeschränktem Motorfahrzeugverkehr.
Bauarbeiten in zwei Etappen
Die Erneuerung beginnt am 1. September 2025 zwischen der Freie Strasse und der Rittergasse mit Leitungsbau auf der Seite mit den geraden Hausnummern. Aufgrund der engen Platzverhältnisse und weil Fussgängerinnen und Fussgänger die Baustelle immer passieren können, dauern die Bauarbeiten voraussichtlich bis Ende 2027.
Zwischen der Rittergasse und dem Luftgässlein bleibt die Bäumleingasse für Velofahrende befahrbar. Während der Fasnacht werden die Bauarbeiten jeweils unterbrochen.
Die Archäologische Bodenforschung begleitet die Arbeiten in allen Bauphasen. Trotz der engen Platzverhältnisse soll der Gastrobetrieb in der Gasse während den Bauarbeiten möglichst aufrechterhalten bleiben.