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Starker Lauf: HSG Baden-Endingen bezwingt TV Möhlin

HSG Baden-Endingen
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Baden,

Die HSG Baden-Endingen gewinnt am Mittwoch, 18. Februar 2026, das Aargauer Derby in der GoEasy-Arena mit 33:28 gegen den TV Möhlin und klettert auf Rang fünf.

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Jannis Wagner erzielte zehn Tore, davon vier per Siebenmeter, und wurde nach dem Spiel zum Best Player gewählt. - HSG Baden-Endingen

Wie die HSG Baden-Endingen berichtet, entscheidet die Mannschaft das Aargauer Derby gegen den TV Möhlin verdient mit 33:28 für sich und bestätigt damit den positiven Trend der vergangenen Wochen. Nach dem Sieg gegen Birsfelden und dem Remis gegen Wädenswil/Horgen legte das Team am Mittwochabend, 18. Februar 2026, in der GoEasy-Arena noch einmal nach – und begeisterte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Dabei musste Trainer Milicic weiterhin auf Topscorer Sehic und Linkshänder Giovanelli verzichten, zudem fehlte Kreisläufer Rilak krankheitsbedingt. Unterstützung erhielt Baden-Endingen dafür von den beiden jungen Spielern Wagner und Indermühle vom Partnerverein Siggenthal. Vor allem Wagner übernahm viel Verantwortung, zeigte sich vom Siebenmeterpunkt souverän und erzielte insgesamt zehn Treffer.

Der Schlüssel zum Erfolg lag jedoch nicht bei Einzelaktionen, sondern im Kollektiv. Das Rückzugsverhalten funktionierte, in der Defensive wurde konsequent ausgeholfen, lautstark kommuniziert und beherzt zugepackt. Die Mischung aus jungen Talenten und routinierten Kräften erwies sich als grosse Stärke – eine Kombination, die nicht nur erfolgreich ist, sondern auch Freude bereitet beim Zuschauen.

Umkämpfter Start

Die Partie begann kampfbetont und ausgeglichen. Nach neun Minuten stand es 6:6, ehe Baden-Endingen in doppelte Unterzahl geriet: Zuber musste nach einem harmlosen Foul auf die Bank, kurz darauf folgte wegen eines Wechselfehlers eine weitere Zeitstrafe. Möhlin nutzte diese Phase konsequent und erzielte drei Treffer in Folge.

Nach gut zwanzig Minuten kam der junge Schneider für einen Siebenmeter ins Tor – und blieb nach seiner Parade gleich zwischen den Pfosten. Der Juniorennationalspieler zeigte in der Folge eine starke Leistung, parierte insgesamt zwölf Würfe und verlieh seinem Team viel Sicherheit. Dennoch konnte sich bis zur Pause kein Team entscheidend absetzen. Beim Stand von 17:16 für Baden-Endingen ging es in die Kabinen.

Fünf-Tore-Lauf entscheidet Aargauer Derby für die HSG

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber den besseren Start. Mit vier Treffern in Serie – je zweimal durch Juric und Bühler – setzte sich Baden-Endingen erstmals auf 22:18 ab. Doch Möhlin reagierte, glich rund zehn Minuten später durch Legionär Grandi wieder aus. Das Derby blieb intensiv und umkämpft.

Bis zur 50. Minute entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, ehe Baden-Endingen beim Stand von 25:26 zur entscheidenden Serie ansetzte. Fünf Tore in Folge brachten die Wende zum 30:26. Diesen Vorsprung liess sich das Heimteam nicht mehr nehmen.

Mit 33:28 feierte die HSG bereits den zweiten Saisonsieg gegen den Kantonsrivalen und klettert damit auf Rang fünf der Tabelle. Neben dem zehnfachen Torschützen Wagner überzeugte Juric mit sechs Treffern, während Schneider im Tor mit seinen Paraden ein starkes Ausrufezeichen setzte.

Doch entscheidend war das Zusammenspiel: Die jungen Spieler treten selbstbewusst auf und übernehmen Verantwortung, die Routiniers geben Stabilität und Orientierung. Diese ausgewogene Mischung verleiht dem Team eine spürbare Dynamik – auf dem Feld wie auf der Bank.

Formkurve zeigt nach oben

Baden-Endingen hat sich in den vergangenen Wochen sichtbar entwickelt. Die Defensive, lange eine Achillesferse, präsentierte sich heute stabil, das Rückzugsverhalten war konsequent, die Körpersprache stimmte. Es wächst eine Mannschaft heran, die Perspektive hat – und ihren Fans erfrischenden, leidenschaftlichen Handball bietet.

Die nächste Gelegenheit, dieses Team live zu erleben, bietet sich am Samstag, 28. Februar 2026, in der Sporthalle Aue in Baden gegen Handball Bern. Die HSG hofft erneut auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

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