Wettingen

Margeläcker wird Schlüsselprojekt der Schulraumstrategie

Gemeinde Wettingen
Gemeinde Wettingen

Baden,

Wettingen treibt die Schulraumplanung 2040 voran: In Margeläcker soll bis 2033/34 ein zentraler Standort für die Oberstufe mit modernen Lernräumen entstehen.

Die Schule Margeläcker in Wettingen.
Die Schule Margeläcker in Wettingen. - Nau.ch / jpix.ch

Wie die Gemeinde Wettingen informiert, treibt sie die langfristige Sicherstellung von ausreichend und zeitgemässem Schulraum weiter voran. An der Einwohnerratssitzung vom 5. März 2026 wird dem Einwohnerrat das Kreditbegehren für den Projektierungskredit der Schullandschaft Mageläcker in der Höhe von 8'550'000 Franken (inklusive Mehrwertsteuer) unterbreitet. Damit setzt die Gemeinde einen zentralen Meilenstein in der Umsetzung der Zukunft Schulraum Wettingen 2040.

Die Bevölkerungszahl von Wettingen wächst kontinuierlich. Bereits die 2022 verabschiedete Masterplanung Schulrauminfrastruktur 2040 zeigt deutlich auf, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahren weiter steigen wird.

Um diesem Mehrbedarf an Schulraum rechtzeitig und koordiniert zu begegnen, verfolgt die Gemeinde eine langfristige, etappierte Schulraumstrategie bis ins Jahr 2040.

Margeläcker als Herzstück der Schulraumstrategie

Die Schullandschaft Margeläcker bildet das pädagogische und räumliche Herzstück dieser Strategie. Die Vision für diesen Standort wurde im Rahmen eines breit abgestützten Prozesses entwickelt. Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen, Eltern, Vertretende der Politik sowie weitere Beteiligte wirkten aktiv an der Erarbeitung der Vision mit, welche pädagogische, räumliche und organisatorische Anforderungen vereint.

Mit einem vom Einwohnerrat genehmigten Studienauftrags wurden von Architekten verschiedene Varianten der Schullandschaft Margeläcker erarbeitet und von einer breit abgestützten Jury beurteilt. Das Siegerprojekt von Burkard Meyer Architekten BSA wurde im Sommer 2025 durch das Beurteilungsgremium einstimmig gewählt und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Siegerprojekt sieht vor, bis 2033/34 einen zentralen Standort für alle 54 Oberstufenklassen zu realisieren. Ergänzend dazu sollen im Bestand 12 Primarschulklassen unterrichtet werden.

Drei Neubauten als Kern des Campus

Drei Neubauten bilden das Herz der Schullandschaft Margeläcker und ermöglichen flexible Raumstrukturen für unterschiedliche pädagogische Konzepte. Die bestehende Primarschule wird zurückhaltend erneuert und die Tagesstrukturen erweitert, um den wachsenden Betreuungsbedürfnissen zu entsprechen.

Pädagogisch nutzbare Freiflächen, ein geplanter Sporthallentrakt mit drei Hallen sowie öffentlich zugängliche Bereiche stärken die Verbindung zwischen Schule, Quartier und Vereinen. Das Projekt ist bewusst wandelbar, identitätsstiftend und betriebsnah konzipiert.

Der beantragte Projektierungskredit von 8'550'000.00 Franken (inklusive Mehrwertsteuer) bildet die Grundlage für die Ausarbeitung eines realisierbaren Bauprojekts. Auf dieser Basis soll dem Einwohnerrat und der Stimmbevölkerung im Jahr 2028 der Baukredit unterbreitet werden.

Schritt für Schritt zur Umsetzung

Der Bezug der neuen Schulanlagen ist für das Schuljahr 2032/33 vorgesehen. Stimmt der Einwohnerrat am 5. März 2026 dem Projektierungskredit zu, erfolgt die Volksabstimmung am 14. Juni 2026.

Die Schullandschaft Margeläcker ist das zweite von vier Puzzleteilen der Masterplanung Schulrauminfrastruktur. Die Massnahmen an den verschiedenen Schulstandorten stehen in einem engen betrieblichen Zusammenhang und greifen ineinander.

Gemeinsam bilden sie ein abgestimmtes Gesamtkonzept für die Schulraumentwicklung der kommenden 15 bis 20 Jahre.

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