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HSG Baden-Endingen rettet Punkt in Steffisburg

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Die HSG Baden-Endingen gleicht in Steffisburg eine Sekunde vor Schluss zum 38:38 aus und sichert sich nach intensiver Partie doch noch einen Punkt.

HSG Baden-Endingen Seppi Zuber
Seppi Zuber kann in der letzten Sekunde den Ausgleich sicherstellen. - FOTO Wagner

Wie die HSG Baden-Endingen schreibt, trennt sich das Team auswärts vom TV Steffisburg 38:38 und nimmt aus Thun einen Punkt mit. Nach einer über 60 Minuten engen und intensiven Partie ist die Punkteteilung leistungsgerecht – auch wenn für die Aargauer zwischenzeitlich mehr möglich gewesen wäre.

Neun Minuten vor Schluss lag Baden-Endingen noch mit drei Toren in Führung, verpasste es jedoch, aus dieser komfortablen Ausgangslage entscheidend Kapital zu schlagen. Steffisburg kämpfte sich zurück und ging Sekunden vor dem Ende durch den ehemaligen QHL-Spieler Dannmeyer (acht Tore) mit 38:37 in Führung.

Die Antwort der Gäste folgte umgehend: Mit einem schnellen letzten Angriff wurde Flügel Zuber freigespielt, der eine Sekunde vor der Schlusssirene zum 38:38 traf und seinem Team doch noch einen Punkt sicherte.

Starker Angriff, dafür Baustellen in der Defensive

In dieser Partie musste Baden-Endingen verletzungsbedingt auf Rückraumspieler Giovanelli sowie Topscorer Sehic verzichten. Offensiv zeigte Baden-Endingen in der ersten Halbzeit trotzdem eine starke Leistung. 21 erzielte Tore sprechen für Effizienz im Angriff. Vor allem die jungen Akteure setzten Akzente: Indermühle wurde im rechten Rückraum immer wieder gut in Szene gesetzt und traf bis zur Pause viermal.

Die Durchschlagskraft war vorhanden – in der Defensive hingegen bekundeten die Aargauer Mühe. 21 Gegentreffer in den ersten 30 Minuten entsprechen nicht dem eigenen Anspruch. Entsprechend gab es in der Kabine einiges zu analysieren.

Führung verspielt und trotzdem Moral bewiesen

Steffisburg erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte, doch ab der 40. Minute übernahm Baden-Endingen die Kontrolle. Zehn Minuten vor dem Ende baute Wagner die Führung auf drei Treffer aus. In dieser Phase lenkte Regisseur Koncul geschickt die Angriffe, erhöhte den Druck auf die Abwehr und steuerte selbst vier Tore bei.

Dennoch reichte der Vorsprung nicht zum Sieg. Steffisburg blieb hartnäckig und war dem Erfolg am Ende näher als die Gäste. Dass Baden-Endingen sich mit dem Treffer in der letzten Sekunde doch noch belohnte, war angesichts des Spielverlaufs verdient. Trotzdem wurde mit dem Unentschieden die Chance verpasst, den Abstand zu den vorderen Teams weiter zu verkürzen.

Bereits am kommenden Samstag, 28. Februar 2026, bietet sich die nächste Gelegenheit, zwei Punkte einzufahren. In der Sporthalle Aue in Baden empfängt die HSG das Tabellenschlusslicht Handball Bern. Das Ziel ist klar: die Rückkehr auf die Siegerstrasse.

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