Der STV Baden Handball ist nach klarem Auswärtssieg gegen den KTV Muotathal in die nächste Runde des Schweizer Cups eingezogen.
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Handball. - Keystone

Für dieses Cupspiel haben sich die Muotathaler einiges vorgenommen. Sie wollten sich für die sehr deutliche Niederlage im Trainingsspiel revanchieren und gegen Baden eine gute Leistung zeigen. Nicht gerade hilfreich war, dass Spielmacher Suter fehlte.

Die grossen und sehr athletischen Aargauer, einige sogar mit NLA-Erfahrung, starteten dann auch mit viel Tempo in dieses Cupspiel. In den ersten Minuten konnte der KTV das Spiel noch einigermassen ausgeglichen gestalten, vor allem auch wegen einigen sehenswerten Paraden von Best-Player und Torhüter Remo Betschart.

Doch dann kam eine schlechte Phase des KTV und Baden zog innerhalb von zehn Minuten von 3:3 auf 3:12 davon. Die Muotathaler bekundeten vor allem im Angriff Mühe.

Gegen die kompakte 6:0 Deckung mit einem grossen Innenblock gab es fast kein Durchkommen. Bis zur Pause bauten die Gäste den Vorsprung dann auf zehn Tore aus und beim Stand von 7:17 wurden die Seiten gewechselt.

Unentschieden im zweiten Umgang

Das ein zehn Tore Rückstand gegen ein solches Team wahrscheinlich nicht mehr aufzuholen ist, war allen klar. Doch man wollte sich nun im zweiten Umgang besser verkaufen und das Spielgeschehen ausgeglichener gestalten.

Dieses Vorhaben gelang dem KTV dann recht gut. Mit viel Elan und Kampfgeist kamen die Gastgeber aus der Garderobe. Hinten wurde um jeden Ball gekämpft und vorne gab es einige schön herausgespielte Tore.

Das Heimteam konnte den Rückstand teilweise bis auf sieben Tore verkürzen. Die zweite Hälfte endete dann mit einem Unentschieden, der KTV musste sich in der Endabrechnung aber trotzdem mit 23:33 geschlagen geben.

«Bin zufrieden mit unserer Leistung»

Baden ist ein starker Gegner und er war den Muotathaler körperlich und auch läuferisch überlegen. Im ersten Umgang wurde der KTV überrannt, doch im zweiten konnte er sich fangen und das Spiel ausgeglichener gestalten.

Best-Player Betschart meinte nach dem Spiel: «Ich bin zufrieden mit unserer Leistung. Vor allem im zweiten Umgang haben wir gekämpft und nicht aufgegeben. Gegen einen klar überlegenen Gegner konnten wir viele Erfahrungen sammeln.»

Auch Trainer Kasmauskas war zufrieden: «Alle Spieler kamen zum Einsatz und auch die jüngeren Spieler machten ihre Sache gut. Aus diesem Spiel können wir einiges mitnehmen.»

Der KTV ist somit aus dem Schweizer-Cup ausgeschieden. Am kommenden Samstag geht es dann bereits wieder weiter mit der Meisterschaft. Die Muotathaler empfangen den TV Dagmersellen zum Heimspiel.

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