Arbon will die touristischen Potenziale besser nutzen und hat dafür ein neues Tourismuskonzept erarbeitet. Es sollen zusätzliche Angebote geschaffen werden.
Aussicht auf den Bodensee und Arbon.
Aussicht auf den Bodensee und Arbon. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Die touristischen Potenziale Arbons sollen besser genutzt werden. Dieses Ziel verfolgt das neu erarbeitete Tourismuskonzept der Stadt. Im Fokus stehen die Aktivierung des Seebereichs, die Belebung der Innen- und Altstadt sowie die Stärkung des Kultur- und Museumsangebots.

In all diesen Bereichen sollen zusätzliche Angebote zu mehr Wertschöpfung führen. Erarbeitet wurde es von den Verantwortlichen der Stadt Arbon zusammen mit der Anderegg Tourismus Denkfabrik, mit Thurgau Tourismus, Arbon Tourismus und touristischen Leistungsträgern.

«Wir freuen uns, dass sich Thurgau Tourismus in diesen strukturierten Prozess zur Verbesserung der touristischen Anziehungskraft einbringen konnte», sagt Rolf Müller, Geschäftsführer von Thurgau Tourismus.

«Wir sind überzeugt, dass Arbon mit den festgelegten Schwerpunkten den Thurgau als Ferienregion zusätzlich bereichert.»

Den See erlebbarer machen

Das Seeufer zählt zu Arbons attraktivsten Anziehungspunkten. Für seine weitere Belebung ist eine Erweiterung der Wassersportangebote vorgesehen, ebenso wie eine Erhöhung der Anzahl Stellplätze für Camperinnen und Camper.

Auch ist geplant, die Infrastruktur im Strandbad aufzuwerten. Längerfristig befasst sich die Masterplanung Seeufer mit neuen Inszenierungsmöglichkeiten für das Seeparkareal.

Auch die künftigen gastronomischen Nutzungen des Uferbereichs, welche die auf vier Jahre befristeten Angebote ablösen sollen, werden darin geregelt.

«Die Umsetzung gewisser Projekte am See ist bereits gestartet, bald zeigen sich erste Wirkungen», erklärt Markus Rosenberger, Leiter der städtischen Abteilung Freizeit, Sport und Liegenschaften.

«Ich denke da beispielsweise an die neu ausgeschilderten Einstiegsorte für Stand-up-Paddler oder die Digitalisierung gewisser Dienstleistungen, so etwa im Hafen.»

Auch die Altstadt noch stärker als Attraktion dienen

Die Belebung des historischen Stadtkerns ist auch im touristischen Kontext ein wichtiges Ziel. Hier gilt es, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, sodass sich die Altstadt noch stärker als Attraktion für Touristen etablieren lässt.

In die dynamische Entwicklung von Innen- und Altstadt soll auch der Langsamverkehr konsequent eingebunden werden. Bedeutsam für die touristische Anziehungskraft Arbons und für die Erlebnisqualität vor Ort ist auch die Stärkung des kulturellen und musealen Angebots.

So unterstützt und fördert die Stadt das bestehende Kultur- und Museumsangebot ebenso wie die Schaffung neuer Leistungen in diesem Feld. Kleinere kulturelle Angebote sollen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und wirksamer vermarktet werden.

Die Umsetzung hat bereits begonnen

«Mit gezielten Investitionen in diese drei Entwicklungsfelder und guten Rahmenbedingungen für die Entstehung weiterer Übernachtungsmöglichkeiten generieren wir einen echten Mehrwert für Arbon», ist Stadtpräsident Dominik Diezi überzeugt. «Die Umsetzung von Massnahmen ist bereits in vollem Gange.»

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