Appenzellerland

    Innerrhoder Zivilschützer werden neu in Chur ausgebildet

    Keystone-SDA Regional
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    Appenzell,

    Appenzell Innerrhoden will bei der Ausbildung von Zivilschutzangehörigen nicht mehr mit den Nachbarkantonen zusammenarbeiten. Neuer Vertragspartner ist Graubünden. Künftig findet deshalb die Ausbildung in Chur und nicht mehr wie bisher in Bütschwil SG statt.

    Jacke eines Zivilschützers an der Garderobe: Er darf im Gegensatz zu Armeeangehörigen seinen Dienst nicht am Stück leisten. (Themenbild)
    Jacke eines Zivilschützers an der Garderobe: Er darf im Gegensatz zu Armeeangehörigen seinen Dienst nicht am Stück leisten. (Themenbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Im letzten Jahr habe Appenzell Innerrhoden die 2006 abgeschlossene interkantonale Vereinbarung über die Zivilschutzausbildung mit St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden auf Ende 2020 gekündigt, teilte die Standeskommission (Regierung) am Montag mit.

    Künftig würden die Angehörigen der Zivilschutzorganisationen Appenzell und Oberegg-Reute «gemeinsam mit ihren Bündner, Glarner und Tessiner Kameradinnen und Kameraden» in Chur ausgebildet. Bei der Evaluation habe Graubünden mit seinen Ausbildungsplätzen, einem breiten Angebot und einer hohen Qualität überzeugt.

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