Rentner

    Schüsse auf Nachbarskatze: Rentner in Andelfingen verurteilt

    Das Bezirksgericht Andelfingen hat am Mittwoch einen 75-jährigen Rentner zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 13 Monaten und einer Busse von 3000 Franken verurteilt. Er hatte Nachbarskatze «Gini» in einer Falle eingeschlossen und mehrere Schüsse auf sie abgefeuert.

    Waffe
    Ein Mann hält eine Waffe in der Hand. (Symbolbild) - Keystone

    Mit seinem Urteil folgte das Bezirksgericht grösstenteils dem Antrag der Staatsanwältin, die eine bedingte Freiheitsstrafe von 16 Monaten gefordert hatte. Dies ist ein für Schweizer Verhältnisse aussergewöhnlich hartes Urteil. Delikte gegen Tiere werden für gewöhnlich nur mit bedingten Geldstrafen bestraft.

    Eine bedingte Geldstrafe hatte auch sein Anwalt gefordert. Eine Strafe von 90 Tagessätzen zu 90 Franken sei angemessen.

    «Gini» erlitt durch die Schüsse mit dem Luftgewehr Verletzungen an Lunge, Magen und Dünndarm und einen Durchschuss des Zwerchfells. Die Katze überlebte zwar, wird aber ihr Leben lang unter dem «Denkzettel» des Rentners leiden. Er wollte gemäss eigenen Angaben die Vögel in seinem Garten schützen.

    Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der ehemalige Sportschütze kann es noch ans Obergericht und ans Bundesgericht weiterziehen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Touchscreen
    24 Interaktionen
    Lenkt ab
    heizöl
    58 Interaktionen
    Angespannte Lage

    MEHR RENTNER

    16 Interaktionen
    Bern
    rentner
    11 Interaktionen
    Bern
    Senioren
    2 Interaktionen
    Zürich
    rentner
    48 Interaktionen
    Rentner-Ranking

    MEHR AUS WINTERTHUR

    Winterthur
    Winterthur
    1 Interaktionen
    Winterthur
    Diese Jugendlichen spielen auf dem Hackbrett Hits von ABBA
    3 Interaktionen
    Konzert in Winti