Am Mittwoch, 2. Februar 2022, findet in Uri der jährliche Sirenentest statt. Dabei prüfen die zuständigen Instanzen die Funktionsbereitschaft der Sirenen.
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Die Sirenen werden regelmässig getestet (Symbolbild). - Keystone

Am Mittwochnachmittag, 2. Februar 2022, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei prüfen die zuständigen Instanzen die Funktionsbereitschaft der Sirenen des «Allgemeinen Alarms» sowie des «Wasseralarms». Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.

In Uri werden die Sirenen zentral mit der Sirenenfernsteuerung des Werkhofs Flüelen ausgelöst

Um 13.30 Uhr ertönt in der ganzen Schweiz der «Allgemeine Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, welcher innert fünf Minuten einmal wiederholt wird. Die Auslösung der stationären Sirenen im Kanton Uri erfolgt zentral mit der Sirenenfernsteuerung durch die kantonale Alarmstelle im Werkhof Flüelen.

Um 13.45 Uhr erfolgt die zweite Auslösung des «Allgemeinen Alarms». Anschliessend testen die Stauanlagenbetreiber den «Wasseralarm» in den gefährdeten Gebieten unterhalb der Stauanlagen «Lucendro» und «Göscheneralp». Der Alarm besteht aus zwölf tiefen Dauertönen von je 20 Sekunden in Abständen von je zehn Sekunden. Um 14.15 Uhr löst die kantonale Alarmstelle den «Wasseralarm» aus. Um 15 Uhr erfolgt die Auslösung der Kombisirenen durch das Kraftwerk Göschenen.

Im Einsatz sind stationäre und mobile Sirenen

Schweizweit werden insgesamt rund 7'800 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet. Rund 5'000 stationäre Sirenen verbreiten den «Allgemeinen Alarm». Von diesen sind circa 700 als Kombisirenen ausgerüstet und zusätzlich für den «Wasseralarm» eingesetzt.

Neben den stationären Sirenen sind rund 2'800 mobile Sirenen des «Allgemeinen Alarms» im Einsatz. Im Kanton Uri sind 43 stationäre und 18 mobile Sirenen für den «Allgemeinen Alarm» sowie 25 Kombisirenen für den «Wasseralarm» dauernd betriebsbereit.

Der Alarm der Sirenen ausserhalb des Tests signalisieren Gefahr

Wenn der «Allgemeine Alarm» ausserhalb der angekündigten Sirenenkontrolle ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Verhaltensanweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Der «Wasseralarm» ertönt in der Regel nach dem «Allgemeinen Alarm» und bedeutet, dass das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen ist.

Ergänzend zum bestehenden Alarmierungs- und Informationssystem mittels Sirenen und Radio alarmieren und informieren die Behörden die Bevölkerung bei Ereignissen auch via dem Alertswiss-App oder Webseite.

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