Das Bundesamt für Strassen Astra testet ein Dosiersystem, das verhindern soll, dass es auf der Kantonsstrasse Richtung Gotthard zu Staus kommt.
Stehende Kolonne bei Wassen UR. Laut der Urner Kantonspolizei gibt es auf der wichtigsten Nord-Süd-Achse der Schweiz weniger Reiseverkehr als in früheren Jahren. (Archivbild)
Stehende Kolonne bei Wassen UR. Laut der Urner Kantonspolizei gibt es auf der wichtigsten Nord-Süd-Achse der Schweiz weniger Reiseverkehr als in früheren Jahren. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/URS FLUEELER

Wer in diesem Sommer einen Gotthardstau umfahren will und deswegen in Wassen UR die Autobahn verlässt, bleibt möglicherweise vor einem Rotlicht stehen. Das Bundesamt für Strassen Ast

Wie das Astra am Mittwoch mitteilte, startet der Pilotversuch bei der Öffnung der Gotthardpassstrasse voraussichtlich im Mai und dauert bis September 2021. In diesen Sommermonaten sind Staus vor den Portalen des Gotthardstrassentunnels häufig. Viele Autofahrerinnen und Autofahrer weichen dann auf die Kantonsstrasse aus.

Um zu verhindern, dass durch diesen Ausweichverkehr die Kantonsstrasse im Urner Reusstal überlastet wird, wird bei der Autobahnausfahrt in Wassen probeweise eine Lichtsignalanlage installiert. Diese solle den von der Nationalstrasse abfahrenden Verkehr dosieren, teilte das A/a> mit.

Die Lichtsignalanlage wird an den Wochenenden sowie vor und an den Feiertagen bei hohem Verkehrsaufkommen in Betrieb sein. An den übrigen Tagen haben die Autos auf der Ausfahrt Wassen freie Fahrt. Ob das Dosiersystem definitiv eingeführt wird, wird nach der Auswertung des Pilotbetriebs entschieden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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