Der Kanton Uri mit seinen Wasserkraftwerken soll zur Energiemodellregion werden. Dazu arbeiten die Hochschule Luzern - Technik und Architektur (HSLU) und das Urner Energieunternehmen EWA an einem Gesamtkonzept, das über die Wasserkraft hinaus geht.

Die beiden Partner hätten mehrere Themenfelder bestimmt, die sie in gemeinsamen Projektorganisationen erarbeiten, hiess es bei EWA am Dienstag auf Anfrage. Dazu gehören auch unkonventionelle Photovoltaik-Anlagen etwa an Bergbahnen, Lawinenverbauungen oder Lärmschutzwänden.

Ein weiterer Schwerpunkt sei die Integration aller Ladestationen für die E-Mobilität ins Netz. Auch die Wasserkraft soll weiterentwickelt und mit Photovoltaik gekoppelt werden. So könnte der Stausee in Isenthal mithilfe einer Pumpe als Speicher für überschüssigen Solarstrom dienen. Auch die Speicherung von elektrischer Energie durch Umwandlung in Wasserstoff sei ein Thema.

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