Bis zum 8. Oktober 2021 wird in Affoltern die Stossodorierung durchgeführt, welche das Austreten von Gas aus Erdgasleitungen und Hausinstallationen prüft.
Druckanzeige und Zweigstelle eines Erdgas-Tankes - Keystone
Druckanzeige und Zweigstelle eines Erdgas-Tankes - Keystone - Community

Erdgas ist leichter als Luft und verflüchtigt sich im Falle eines Austritts. Auch ist es nahezu geruchlos. Deshalb wird dem Erdgas standardmässig ein Stoff beigemischt, der an den Geruch fauler Eier erinnert. Diese Odorierung ist eine wichtige Massnahme, um bereits kleinste Gasaustritte frühzeitig zu erkennen.

Einmal pro Jahr überprüft WWZ sämtliche Erdgasleitungen und Hausinstallationen zusätzlich mittels einer Stossodorierung. Dabei wird dem Gas eine höhere Dosis des Geruchsstoffes beigemischt.

Der Geruchsstoff verteilt sich im Erdgasnetz

Diesen Herbst führt WWZ die Stossodorierung seit Montag, 27. September durch in den Gemeinden Zug, Baar, Cham, Steinhausen, Hünenberg, Risch/Rotkreuz, Sins sowie im Knonauer Amt (Hedingen, Ottenbach, Obfelden, Affoltern am Albis, Mettmenstetten und Knonau). Es dauert zwei bis drei Tage, bis sich der Geruchsstoff im Erdgasnetz verteilt hat. Am 8. Oktober 2021 endet die Stossodorierung. WWZ bittet die Bevölkerung, Geruchswahrnehmungen, die auf Erdgasaustritte hindeuten könnten, unverzüglich zu melden.

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