Stallikon

    Stallikon ZH: Kranführer aus Kabine geschleudert – schwer verletzt

    Am Donnerstagmorgen ist in Stallikon ZH bei einem Kranunfall der Kranführer schwer verletzt worden. Die Bucheneggstrasse bleibt mehrere Tage gesperrt.

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    Aufnahmen des Kranunfalls in Stallikon ZH aus der Vogelperspektive. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Stallikon stürzte ein Pneukran um, der 60-jährige Kranführer wurde herausgeschleudert.
    • Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wird per Helikopter ins Spital geflogen.
    • Der Unfall geschieht bei Abbauarbeiten eines Turmdrehkrans durch Spezialfirmen.

    An der Strassenbaustelle der Bucheneggstrasse in Stallikon waren Spezialfirmen damit beauftragt, einen Turmdrehkran zu demontieren.

    Kran
    In Stallikon kam es zu einem schweren Kranunfall. - Kantonspolizei Zürich

    Gegen 8.50 Uhr stürzte ein Pneukran aus noch ungeklärten Gründen um. Dabei stellte es das Chassis des sechsachsigen Spezialfahrzeugs auf, wodurch der Kranführer aus der Krankabine geschleudert wurde.

    Der 60-jährige Mann wurde schwer verletzt. Arbeitskollegen betreuten den Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Ein Rettungshelikopter transportierte ihn in ein Spital.

     Beim Unfall entstand ein Millionenschaden

    Die Unfallursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis untersucht.

    Das Forensische Institut Zürich FOR sicherte zusammen mit Unfallspezialisten der Kantonspolizei die Spuren an der Unfallstelle. 

    Der entstandene Sachschaden dürfte eine Million Schweizer Franken weit übersteigen. Am danebenstehenden Turmdrehkran wurden Beleuchtungskörper abgeschlagen; der Kran selbst wurde nicht beschädigt.

    Umweltschutzmassnahmen werden geprüft

    Die Bergung des verunfallten Pneukrans ist anhand der örtlichen Verhältnisse anspruchsvoll und dürfte sich über mehrere Tage erstrecken.

    Unfall Stallikon
    Der Kranführer wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. - Kantonspolizei Zürich

    Zudem sind Betriebsstoffe ausgetreten. Das AWEL prüft derzeit, welche Umweltschutzmassnahmen getroffen werden müssen.

    Zusammen mit der Kantonspolizei standen der Rettungsdienst Spital Limmattal mit Notarzt, der Rettungsdienst von Schutz & Rettung Zürich, die Rega, die Feuerwehren Unteramt, Adliswil, sowie Stützpunkt Affoltern am Albis, ein Inspektor der GVZ, ein Drohnenspezialist von SRZ, das AWEL sowie die SUVA im Einsatz.

    Kommentare

    User #4826 (nicht angemeldet)

    Der Führer des Krans ist 60 Jahre Alt und hat ganz sicher Berufserfahrung, sonst wer es kaum möglich das die Firma ihn diese Maschine Bediehnen lassen würde. Die Modernen Maschinen sind dankbarer zum Bediehnen durch die vielen Elektronischen Sicherheiten die eingebaut sind. Ich kann mir nur Vorstellen das der Boden nachgegeben hat. Naja wie auch immer wünsche dem Berufskolegen alles Gute Toi Toi

    User #3591 (nicht angemeldet)

    Ist halt so wenn in der Firma Regen und Balkon hat.

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