Das Münsinger Stimmvolk entscheidet am 15. Mai an der Urne über die bauliche Grundordnung und die Umzonung von Parzellen in der Underrüti. Gegen die entsprechenden Beschlüsse des Lokalparlaments vom November ist das Referendum zustande gekommen.
Münsingen im Nebel
Münsingen im Nebel. - pixabay

Wie der Münsinger Gemeinderat am Freitag mitteilte, gingen 327 gültige Unterschriften gegen das Baureglement und die Zonenpläne ein. 390 Personen unterschrieben gegen die Umzonung von zwei Parzellen in der Underrüti. In Münsingen braucht es 150 gültige Unterschriften, damit ein Referendum zustande kommt.

Am 9. November hatte das Lokalparlament nach vierjähriger Arbeit die Ortsplanungsrevision Münsingen 2030 verabschiedet. An seiner Sitzung verzichtete das Parlament auf eine Einzonung im Gebiet «Im Stock» und auf eine Umzonung in der Thalmatt Tägertschi. Diese beiden Entscheide blieben unangefochten.

Der Gemeinderat findet laut der Mitteilung, die Ortsplanungsrevision biete Münsingen zahlreiche Chancen. Es gelte, die Lebens- und Aufenthaltsqualität in Münsingen zu erhalten und zu verbessern und erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Eine «moderate Entwicklung» sei anzustreben.

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