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    FDP Aarau: KSAB-Auflösung prüfen ist der richtige Weg

    FDP Aarau
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    Aarau,

    Die FDP Aarau unterstützt den Stadtrat-Entscheid, die Auflösung der Kreisschule Aarau-Buchs vertieft zu prüfen. Die aktuelle Struktur stiesse an ihre Grenzen.

    Rathaus Aarau
    Das Rathaus in Aarau. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Die FDP Aarau begrüsst den Entscheid des Stadtrats, die Auflösung der Kreisschule AarauBuchs (KSAB) im Rahmen der Motion vertieft zu prüfen. Dieser Schritt ist richtig und notwendig, um die Schulstrukturen langfristig tragfähig weiterzuentwickeln.

    Die letztjährige Budgetabstimmung, die Rückmeldungen aus der Strukturreform sowie auch die Erfahrungen der vergangenen Woche zeigen deutlich, dass die heutige Organisationsform an ihre Grenzen stösst. Vor diesem Hintergrund ist es konsequent, auch alternative Modelle zu prüfen – insbesondere eine Auflösung der KSAB mit eigenständiger Führung der Schulen in den Gemeinden und einer Zusammenarbeit auf Vertragsbasis in ausgewählten Bereichen.

    Auch mit Blick auf eine mögliche Fusion mit Unterentfelden könnte eine neue, zukunftsfähige Organisationsform ohnehin erforderlich werden. Ziel bleibt dabei langfristig eine einfachere und klarere Struktur im Sinne einer «Schule Aarau».

    Die FDP Aarau wird sich dafür einsetzen, dass dieser Prozess mit klarer Zielsetzung, politischer Verantwortung und Augenmass erfolgt.

    Es braucht eine starke Schule – heute und morgen

    Gleichzeitig braucht es nun eine starke Schule – heute und in den kommenden Jahren weiterhin auch im Rahmen der KSAB.

    Denn eine allfällige Auflösung der KSAB erfolgt nicht kurzfristig. Vielmehr ist von einer mehrjährigen Übergangsphase auszugehen, die eine stabile und verlässliche Führung voraussetzt.

    Viele positive Anstrengungen sind diesbezüglich in den vergangenen Monaten erfolgt. Das «Schiff» KSAB muss auch in dieser Phase auf Kurs gehalten werden. Es braucht qualifiziertes Führungspersonal und Kontinuität – ein Abgang von Schlüsselpersonen wäre in der aktuellen Situation kontraproduktiv.

    Unabhängig von den strukturellen Diskussionen muss der Schulbetrieb jederzeit stabil, verlässlich und in hoher Qualität sichergestellt werden. Schulbetrieb nicht weiter gefährden

    Politische Verantwortung auch in schwierigen Phasen wahrnehmen

    Die Ereignisse der vergangenen Woche haben die KSAB in eine unnötige Instabilität geführt. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Verbandsgemeinden sind legitim und müssen untereinander offen ausgetragen werden können – sie dürfen aber nicht auf dem Rücken von Schülern, Lehrpersonen und Eltern erfolgen.

    Wer politische Verantwortung übernommen hat, ist gefordert, diese auch in schwierigen Phasen wahrzunehmen.

    Die FDP Aarau appelliert deshalb an alle Beteiligten, die strukturpolitische Debatte klar vom laufenden Schulbetrieb zu trennen, bei welchem sich tagtäglich viele Menschen zum Wohle der Schule einsetzen, und weiterhin Stabilität sowie Kontinuität zu gewährleisten – heute und während der gesamten Übergangsphase. Im Zentrum stehen die Schüler, die Lehrpersonen sowie die Eltern.

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