Der FC Aarau kommt dank Toren von Njie und Spadanuda zu einem 2:2-Unentschieden auswärts gegen den FC Wil 1900.
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Ein Mann hat einen Ball zwischen den Füssen. (Symbolbild). - Keystone

Nach einer ereignislosen Anfangsphase standen die Schützlinge von Cheftrainer Stephan Keller in die 16. Minute gleich dreimal kurz vor einem Führungstreffer: Zuerst schoss Randy Schneider von der Strafraumgrenze nur an die Querlatte, dann scheiterte Donat Rrudhani von linksaussen an Torhüter Marvin Keller, ehe der Wiler Schlussmann auch noch den Nachschuss von Kevin Spadanuda mirakulös von der Linie kratzte.

Auf der Gegenseite schoss Marcin Dickenmann knapp am Aarauer Gehäuse vorbei (21.), später war Goalie Simon Enzler durch Schüsse von Valon Fazliu (24.) und Mergim Brahimi (37.) nicht zu bezwingen.

Allen Njie traf kurz vor der Pause zur Aarauer Führung

Insgesamt waren die Gäste aber spielerisch überlegen: Einmal verfehlte Schneider das Wiler Gehäuse freistehend aus spitzem Winkel (29.), dann fand Spadanuda seinen Meister abermals im gegnerischen Keeper (32.), bevor der Aarauer Topskorer – nach einem Stolperer von Abwehrspieler Ilan Sauter – aus halblinker Position am Ziel vorbeischoss (40.).

Kurz vor dem Pausenpfiff wurden die Bemühungen der Gäste aber schliesslich belohnt: Nach einem Eckball fand der Ball über Umwege zurück in den heimischen Strafraum, wo Allen Njie per Direktabnahme aus kurzer Distanz erstmals im FCA-Trikot erfolgreich war (45.).

Jan Kronig leitete den zweiten FCA-Treffer gegen seinen Ex-Verein ein

In der 63. Minute kamen die seit vier Spielen ungeschlagenen Äbtestädter durch einen Flachschuss von Lavdim Zumberi zu einem überraschenden Ausgleich, woraufhin Aarau aber nur wenige Minuten später zu reagieren vermochte: Nach einem perfekten Zuspiel durch Jan Kronig traf Spadanuda alleine vor Goalie Keller zur erneuten Aarauer Führung in die rechte Ecke (70.).

Weitere Abschlüsse von Njie (63.), Raoul Giger (69.) sowie Rrudhani (74./85.) flogen am Ziel vorbei – und so musste sich der FCA schliesslich mit einer Punkteteilung zufrieden geben, weil Fazliu zehn Minuten vor dem Spielende – nach einem gesuchten Foulpenalty von Silvio – aus elf Metern zum neuerlichen Ausgleich im Bergholz einnetzte.

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