Die FC Aarau AG schliesst das Geschäftsjahr 2020 mit einem Jahresverlust von CHF 203‘815 (Vorjahr: CHF 61‘983) ab.
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Ohne Auflösung von in früheren Geschäftsjahren gebildeten Reserven von CHF 185‘000 hätte der Jahresverlust knapp CHF 390‘000 betragen.

Als Folge der vom Bundesrat verfügten Covid-19-Einschränkungen litt der FC Aarau in erster Linie unter Einnahmeausfällen bei den Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen. Zusätzlich mussten ungeplante Investitionen von CHF 150‘000 in die Stadioninfrastruktur (Einbau temporärer Sitzplätze auf den Stehrampen) getätigt werden. Ausserhalb von Covid-19 galt es, eine unverhältnismässige Explosion bei den UVG-Prämien zu verkraften.

Im Endeffekt fiel das Ergebnis deutlich besser aus, als zu Beginn der Covid-19-Pandemie zu befürchten war. Das Worst-Case-Szenario hätte einen Verlust von weit über CHF 1.2 Millionen vorgesehen. Einerseits konnten die Gesamtausgaben und die Gesamtlohnsumme dank verschiedener Massnahmen um rund 10 Prozent verringert werden, andererseits durften grössere nicht budgetierte Gönner- und Transfereinnahmen sowie die temporäre staatliche Unterstützung durch Kurzarbeitsentschädigung während zweieinhalb Monaten (rund CHF 400‘000) verbucht werden.

Weitere Informationen zum Geschäftsjahr und Jahresabschluss 2020 werden Ende Mai 2021 im Rahmen der Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der FC Aarau AG vom 21. Juni 2021 veröffentlicht.

Dieses aus Sicht des Verwaltungsrates akzeptable Geschäftsergebnis in einer sehr anspruchsvollen Zeit wäre ohne die grosse Solidarität der langjährigen Partnerschaften bei den Sponsoren, Gönnern, Saisonkartenbesitzern, Mitarbeitern und allen weiteren Anspruchsgruppen innerhalb der FC-Aarau-Familie nicht möglich gewesen. Für diese breite Unterstützung möchten wir uns ein weiteres Mal herzlich bedanken.

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