In einer neuen Studie warnt die ZKB vor einer drohenden Wohnungsnot in der Schweiz. Hauptgrund dafür sei die Zuwanderung.
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Insbesondere in Zürich ist die Nachfrage stark gestiegen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine ZKB-Studie warnt vor drohender Wohnungsnot in der Schweiz.
  • Der Wohnungsbau halte mit dem Bevölkerungswachstum nicht Schritt.
  • Es gebe weniger Baugesuche trotz knappem Mietwohnungsangebot.
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Die Bevölkerung der Schweiz wächst seit Jahren kräftig. Hauptgrund hierfür ist die Zuwanderung. Der Wohnungsbau hält mit dem starken Wachstum jedoch nicht Schritt.

Nun warnt auch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) in einer Studie vor einer «Wohnungsnot». Aktuell werden deutlich weniger Neubauwohnungen erstellt als noch vor wenigen Jahren.

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Dies geht aus der am Dienstag von der ZKB veröffentlichten Studie «Immobilien aktuell» hervor. Grund dafür sei, dass der Bausektor wegen der damals teilweise hohen Leerstände weniger Baugesuche eingereicht habe, schreibt die ZKB.

In den Gemeinden mit einem Wohnungsleerstand von über 2,5 Prozent seien die Baugesuche konkret um einen Viertel tiefer als 2019. Aber auch in Gemeinden mit knappem Mietwohnungsangebot seien weniger Wohnungen geplant worden.

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