Wirtschaftsverbände fordern Nachbesserungen bei staatlichen Coronahilfen

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    Deutschland,

    Wirtschaftsverbände haben angesichts der fortdauernden Coronapandemie eine Ausweitung der aktuellen staatlichen Coronahilfen für Unternehmen gefordert.

    Teststelle in Berlin
    Teststelle in Berlin - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Dehoga-Chefin: «Stimmung in unserer Branche ist verheerend».

    «Die Stimmung in unserer Branche ist verheerend, die Unternehmen haben null Planungssicherheit», sagte die Hauptgeschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands, Ingrid Hartges, dem «Handelsblatt» laut Vorabmeldung vom Sonntag.

    Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, regte gegenüber der Zeitung Veränderungen an den geplanten staatlichen Hilfen für die kommenden Monate an. Statt der vorgesehenen Fixkostenerstattung solle wieder das Modell der November- und Dezemberhilfen aus dem vergangenen Jahr gelten. Diese waren an den Vorjahresumsätzen orientiert. Die derzeitigen Hilfen kompensierten nicht alle Kosten, fügte Wollseifer hinzu.

    Auch der Handelsverband Deutschland sprach sich für eine Nachjustierung aus. Gefragt seien angemessene Wirtschaftshilfen, «die der Lebensrealität im Einzelhandel entsprechen», sagte Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem «Handelsblatt». So dürfe die Förderung nicht erst bei einem Umsatzausfall von mindestens 30 Prozent gewährt werden. Auch Höchstgrenzen müssten erhöht werden.

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