Westschweizer Radio und Fernsehen RTS baut 55 Stellen ab

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Genève,

    Die SRG muss sparen – und das soll teilweise in der Westschweiz passieren. RTS hat angekündigt, 55 Vollzeitstellen abbauen zu wollen.

    RTS-Hochhaus
    Die SRG plant den Verkauf des markanten RTS-Hochhauses in Genf. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • RTS will 55 Vollzeitstellen abbauen.
    • So sollen im Jahr 2025 zehn Millionen Franken gespart werden.
    • Man setze «so weit wie möglich auf natürliche Fluktuationen».

    Das Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS) will im Jahr 2025 zehn Millionen Franken sparen und dafür 55 Vollzeitstellen abbauen. Dies hat RTS am Donnerstag verkündet. Verantwortlich seien der generelle Einnahmenrückgang sowie die Situation bei den Gebühren.

    Da der Anteil der von der SRG erhobenen Gebühren nicht an die Teuerung angepasst wird, muss die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) im nächsten Jahr insgesamt 50 Millionen sparen. RTS wolle alles unternehmen, um die Auswirkungen auf das Personal in Grenzen zu halten, wird Direktor Pascal Crittin in der Mitteilung zitiert. Man setze «so weit wie möglich auf natürliche Fluktuationen».

    Entlassen werden sollen somit weniger als 30 der insgesamt 1800 Angestellten. Eingespart werden soll vor allem in der Produktion. So soll die Herstellung von Sendungen vereinfacht werden. Gewisse nicht prioritäre Sendungen könnten ganz gestrichen werden. Alle vorgeschlagenen Massnahmen werden dem Personal zur Konsultation vorgelegt.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5044 (nicht angemeldet)

    Ersetzt die festgefahrenen Moderatoren - das vermittelt eine solch schlechte Stimmung.

    User #6154 (nicht angemeldet)

    SRF Staats Fernsehen Abschaffeb

    Weiterlesen

    SRG
    7 Interaktionen
    Laut Umfrage

    MEHR IN NEWS

    1 Interaktionen
    Solna/Schweden
    Ignazio Cassis Neutralitätsinitiative
    11 Interaktionen
    Keine Adjektive mehr
    St. Galler HEV attackiert Städtebau-Kommission
    Wohn-Wirbel
    Wie die Schülerschaft hätten auch die Konviktleitenden Cynthia Gysi und Alessandro Cappilli ihr Zuhause verloren. Desirée Müller
    Kreuzlingen TG

    MEHR AUS GENèVE

    Verhütungsmittel
    30 Interaktionen
    Premiere
    4 Interaktionen
    Genf
    4 Interaktionen
    Genf