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    Volkswagen und Ford besiegeln Partnerschaft für autonomes Fahren

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    Deutschland,

    Wie angekündigt ist Volkswagen bei der Ford-Tochter Argo Al eingestiegen. Die Autobauer wollen damit bei der Entwicklung von autonomem Fahren zusammenarbeiten.

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    Volkswagen sieht Anzeichen für eine Erholung auf dem chinesischen Automarkt. (Archiv) - sda - KEYSTONE/EPA/FILIP SINGER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Volkswagen ist milliardenschwer bei der Ford-Tochter Argo Al eingestiegen.
    • Die Autobauer wollen bei der Entwicklung der Technik für autonomes Fahren arbeiten.

    Volkswagen ist wie angekündigt milliardenschwer bei der Ford-Tochter Argo AI eingestiegen. Die beiden Autoriesen wollen damit bei der Entwicklung der Technik für autonomes Fahren Kosten teilen. Zudem unterzeichneten die Partner laut Mitteilung vom Mittwoch auch ihre Verträge zur Zusammenarbeit bei Elektroautos und leichten Nutzfahrzeugen.

    Der Aufsichtsrat von VW hatte dem Vorhaben Ende Mai abschliessend zugestimmt. Seit längerem reden die Konzerne miteinander, konkret vereinbart hatten sie den Umfang der Kooperation im Juli vergangenen Jahres.

    Die Allianz ist eines der bedeutendsten Projekte von VW-Chef Herbert Diess. «Diese Zusammenarbeit wird die Entwicklungskosten effizient senken, eine stärkere weltweite Verbreitung von Elektro- und Nutzfahrzeugen ermöglichen und die Position beider Unternehmen entscheidend stärken», sagte er.

    Volkswagen investiert eine Milliarde US-Dollar

    Volkswagen investiert nach früheren Angaben rund eine Milliarde US-Dollar an Finanzmitteln in Argo. Der Autobauer bringt das eigene Autonom-Geschäft AID im Wert von 1,6 Milliarden Dollar zusätzlich in die Partnerschaft ein. Argo soll Software und Technologie für das autonome Fahren von Autos entwickeln.

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    Mitarbeiter von Ford arbeiten in einer Produktionshalle für den Fiesta. - dpa

    Darüber hinaus will Ford in Europa ab 2023 auf Basis von Volkswagens Elektroplattform ein eigenes Elektroauto bauen. Damit will Volkswagen einen Teil der milliardenschweren Investitionen in den sogenannten MEB (Modularer E-Antriebs-Baukasten) wieder hereinholen. Der US-Hersteller plant derzeit über mehrere Jahre mit mehr als 600'000 ausgelieferten Fahrzeugen des neuen Modells.

    Ford konstruiert zudem den nächsten mittelgrossen Pickup Amarok, den die VW-Tochter VW Nutzfahrzeuge (VWN) ab 2022 bauen will. Ausserdem sind ab dem kommenden Jahr ein gemeinsamer Stadtlieferwagen und später ein gemeinsamer Transporter im Ein-Tonnen-Ladesegment geplant. Bei den Nutzfahrzeugen allein sollen rund 8 Millionen Fahrzeuge entwickelt und produziert werden.

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