Die Cyberkriminalität hat in den vergangenen Jahren drastisch zugenommen.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Überwiegender Teil der Internetnutzer in Deutschland betroffen.

In den Jahren 2022 und 2021 machte einer Befragung des Branchenverbandes Bitkom zufolge nur knapp jeder Vierte in Deutschland keine Erfahrungen damit, wie die «Welt am Sonntag» berichtet. 2020 waren demnach noch über 30 Prozent von Cyberkriminalität verschont geblieben, 2019 noch 40 Prozent.

«Wer sich im Internet bewegt, muss damit rechnen, auf Cyberkriminelle zu treffen», erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Deshalb sollten Internetnutzer Sicherheitsmassnahmen treffen. «Das reicht von der Verwendung sicherer Passwörter über die Installation von Virenschutzsoftware bis zur sparsamen Weitergabe persönlicher Informationen.»

Fast jeder zweite Internetnutzer gab in der Umfrage an, dass persönliche Daten ungefragt weitergegeben wurden. Knapp 30 Prozent beklagten, Opfer von Betrug beim Online-Einkauf geworden zu sein, 13 Prozent beschrieben sich als Betrugsopfer bei Geldgeschäften wie dem Online-Banking. Auffällig ist auch: Die Polizei wird in solchen Fällen häufig nicht eingeschaltet. Weniger als jeder fünfte Betroffene stellte Strafanzeige.

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