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Uhrenhaus Beyer schliesst in Zürich – 35 Jobs betroffen

Maja Bojic
Maja Bojic

Obwalden,

Das Zürcher Uhrenhaus Beyer schliesst Ende Jahr. Patek Philippe übernimmt 25 der rund 60 Angestellten, die übrigen 35 verlieren Anfang Dezember ihren Job.

Beyer
Beyer kündigte an, dass 25 der rund 60 Angestellten von Patek Philippe übernommen werden. - keystone

Zürichs traditionsreiches Uhrenhaus Beyer schliesst Ende Jahr und bedroht rund 35 Arbeitsplätze, berichtet das Wirtschaftsmagazin «Bilanz». Die seit 1760 bestehende Adresse an der Bahnhofstrasse gehört zu den ältesten der Welt.

Als Grund für die Schliessung wird das Fehlen eines Nachfolgers nach dem Tod des Patrons genannt.

Trägst du eine eher teure Uhr?

Die Genfer Luxus-Uhrenmarke Patek Philippe übernimmt den Standort und will dort einen grossen Flagship-Salon einrichten. Patek hat laut «Bilanz» bereits eigene Boutiquen und stärkt damit seine Präsenz in Zürich.

Drittel der Belegschaft nach Besitzerwechsel bei Patek Philippe betroffen

Fast ein Drittel der Belegschaft wird mit dem Besitzerwechsel nicht weiter beschäftigt. 25 der rund 60 Angestellten sollen von Patek Philippe übernommen werden.

Die restlichen 35 Mitarbeitenden verlieren Anfang Dezember ihren Job. Das Unternehmen versucht laut eigenen Angaben, den betroffenen Angestellten Unterstützung bei der Stellensuche zu bieten.

Muriel Zahn-Beyer, Geschäftsführerin der Familie, betonte laut «Blue News» ihre Verantwortung gegenüber den Beschäftigten während der Übergangsphase.

Historisches Zürcher Uhrenhaus Beyer sucht neuen Standort für Museum

Beyer hatte als Fachgeschäft seltene Uhrenmarken wie Patek Philippe und Rolex zuverlässig im Sortiment. Laut «Blue News» galt das Geschäft als eine der wichtigsten Adressen für hochwertige Zeitmesser in Europa.

Offen bleibt die Zukunft des im Untergeschoss gelegenen Uhrenmuseums, das sich im Besitz der Familie befindet. Zahn-Beyer erklärte laut «Bilanz», dass ein neuer innerstädtischer Standort für das Museum gesucht werde.

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Beyer betonte die Verantwortung des Unternehmens gegenüber den Mitarbeitenden während der Übergangsphase. (Archivbild) - keystone

Beyer gehört zu den ältesten Uhrenhäusern weltweit und ist seit 1760 in Familienbesitz.

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Kommentare

User #7347 (nicht angemeldet)

Kein Wunder. Würde nie eine mega teure Uhr kaufen. Meine Tissot Antimagnetique (Militärausführung), Jg. 1939 / 40, läuft nach über 85 Jahren immer noch sehr genau. Abweichung pro Tag von etwa 1 Sek.. Das schaffen heutzutage nicht einmal mega teure mechanische Luxusuhren. Ich würde sie auch nicht tauschen oder verkaufen. Habe schon viele Komplimente für meine Uhr bekommen. Damals hat Tissot übrigens eng mit Omega zusammengearbeitet. Hehehe. LOL.

User #3986 (nicht angemeldet)

Heute kaufen viele SamtWatches. Da schaut so ein Betrieb in die Röhre. Ausserdem war ich mal in dem Laden. Beim Betreten wird man zuerst von oben nach unten gemustert, so quasi, hat der überhaupt Geld bei uns was zu kaufen.

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